Im Vergleich: Haustüren aus Aluminium oder Stahl

Eine hochwertige Eingangstür ist das Aushängeschild eines Hauses. Diese Regel gilt selbstverständlich auch für Minihäuser. Wenn beim Hausbau aber das Gewicht der zum Einsatz kommenden Baustoffe eine Rolle spielt, dann ergeben sich Unterschiede zum konventionellen Hausbau. Für BauherrInnen stellt sich also unweigerlich die Frage, aus welchem Material die Eingangstür hergestellt sein soll. In diesem Artikel stellen wir zwei gängige Materialien für Haustüren aus Metall – Aluminium und Stahl – einander gegenüber.

Facts zu Haustüren aus Aluminium

Aluminiumtüren gibt es in zahlreichen verschiedenen Ausführungen. Sowohl bei der Optik als auch bei der Gestaltung haben BauherrInen viele Optionen zur Wahl, um die Haustür an ihre Wünsche und Bedürfnisse anzupassen. So sind Aussparungen und Fenster bei Aluminiumtüren an der Tagesordnung. Auch bunte Farben sind in der Regel kein Problem. Das verwendete Aluminium ist zudem dank einer Beschichtung korrosionsfrei und witterungsbeständig. Während Holztüren immer wieder gepflegt und nachgestrichen werden müssen, sind Türen aus Aluminium insgesamt pflegeleichter. Diese Art von Türen bietet eine hohe Stabilität, die durch ihre dickere Bautiefe zustande kommt.

Vor- und Nachteile von Aluminiumtüren

Aluminiumtüren bieten dem Käufer zahlreiche Vorteile. So hat der Besitzer viele gestalterische Freiheiten und profitiert davon, dass die Tür sehr pflegeleicht ist und es kaum Wartungsaufwand gibt. Zu den weiteren Vorteilen gehören:

  • (abhängig von der Füllung) gute Wärmedämmung
  • hoher Schallschutz
  • wenig Verzug
  • Unempfindlichkeit gegen mechanische Belastungen
  • flächenbündige Ausführung
  • Langlebigkeit

Dem gegenüber stehen vor allem – wie bei allen Produkten aus Aluminium – ökologische Gesichtspunkte und die hohen Anschaffungskosten. Aufgrund der Leichtbauweise sind Aluminiumtüren teurer als Türen aus Kunststoff oder Stahl. Zudem lassen sich sehr ausgefallene Wünsche nur schwer und kostenintensiv umsetzen. Bauherren, die sich für eine Aluminiumtür interessieren, sollten sich online umsehen, um ein gutes Angebot für eine individuelle Tür zu finden.

Facts zu Haustüren aus Stahl

Der Begriff Stahltüren klingt schon nach größtmöglicher Sicherheit. Genau das zeichnet eine Stahltür auch aus. Sie ist sehr widerstandsfähig und hält auch größeren Belastungen stand. Das macht Stahltüren sehr einbruchssicher. Es gibt sie selbstverständlich ebenfalls in vielen Ausführungen und Farben, sodass jeder Käufer die passende Tür findet. Fenster und Aussparungen sind möglich und beeinträchtigen in aller Regel nicht die Sicherheit der Tür. Vor allem Menschen, die nach größtmöglicher Sicherheit in ihren eigenen vier Wänden streben und beim Einbruchsschutz keine Abstriche machen wollen, entscheiden sich für eine Stahltür.

Vor- und Nachteile von Stahltüren

Stahltüren weisen zahlreiche Vorteile auf, die in vielerlei Hinsicht mit ihrer Sicherheit zu tun haben. So sind sie sehr belastbar und widerstandsfähig. Wenn sie gut verarbeitet sind, bieten sie mit die höchste Einbruchssicherheit, die auf dem Markt verfügbar ist. Gleichzeitig sind Stahltüren witterungsbeständig und pflegeleicht. Haustüren aus Stahl sind insgesamt günstiger als Türen aus Aluminium. Sie liegen preislich in der Mitte zwischen Aluminium- und Kunststofftüren, wobei letztere noch günstiger sind.

Auf der anderen Seite steht der Rohstoff Stahl. Er lässt sich unproblematisch recyceln, allerdings ist der Herstellungsprozess (genau wie der des Aluminiums) wenig umweltfreundlich. Die Herstellung von Türen aus Stahl dauert lange und ist sehr rohstoffintensiv.

Welche Kriterien sind für Minihäuser entscheidend?

Wer ein Minihaus besitzt oder plant, eines zu bauen, muss sich frühzeitig mit der Wahl seiner Haustür – genauso wie mit der Wahl der Terrassentür und Fensterrahmen – beschäftigen. Abhängig davon, ob das Haus fest auf einem Grundstück stehen oder „on wheels“ sein soll, müssen diese Produkte besonderen Anforderungen gerecht werden. So ist das Gewicht ein entscheidendes Kriterium, gerade, wenn das Minihaus mobil sein soll. Außerdem muss die Tür schmal genug sein, um sich an die Maße des Tiny Houses anzupassen. Weitere Kriterien, die speziell für ein Minihaus relevant sein können:

  • schmaler Einbau, möglichst flächenbündig
  • Tür muss nach außen öffnen
  • geringe Bautiefe

Bei der Wahl zwischen Stahl- oder Aluminiumtüren und -rahmen müssen Käufer auf diese Kriterien und die spezifischen Vorgaben für ihr Haus achten. So können die benötigten Maße – abhängig von den Bauplänen beziehungsweise dem Grundriss der Immobilie – stark variieren. Behält man dies als BauherrIn im Hinterkopf, fällt es leicht, die individuell richtige Wahl zu treffen. Bisher sind gerade Holz- und Kunststofftüren beliebt für Minihäuser und kleine Häuser. Wenn jedoch weder Holz noch Kunstoff zur Architektur des Hauses und den eigenen Vorstellungen von „Look and Feel“ passen, lohnt es sich über die Investition in eine Stahl- oder Aluminiumtür und passende Fensterrahmen nachzudenken.

Weitere Kaufkriterien im Überblick

Unabhängig davon, ob es um ein Minihaus geht oder nicht, sollten BauherrInnen die verschiedenen Türoptionen vergleichen und unabhängig entscheiden, welche Tür am besten zu ihren Bauvorhaben passt. Einen hohen Gestaltungsspielraum bieten sowohl Aluminium- als auch Stahltüren, sodass die Entscheidung hier von anderen Faktoren abhängig gemacht werden kann. Wem beispielsweise die Einbruchssicherheit am wichtigsten ist, der setzt auf eine Stahltür. Geht es vorrangig um die Langlebigkeit und den Schallschutz, ist eine Aluminiumtür empfehlenswert.

Darüber hinaus ist für viele Käufer der Preis ausschlaggebend. Dabei geht es nicht nur um die blanken Zahlen. Auch das Preis-Leistungsverhältnis muss stimmen. So kann es sinnvoll sein, eine Tür auszuwählen, die gratis geliefert und eingebaut wird. Andere Kunden setzen auf eine höherpreisige Tür, die langlebiger ist. Hier gilt es, zunächst ein persönliches Budget festzulegen und sich dann zu informieren, welche Türen diesem Kriterium entsprechen. Günstiger sind im Vergleich in der Regel die Stahltüren.

Die individuellen Anforderungen und Wünsche an die Haustür sollte man als BauherrIn im Vorfeld auflisten und sie dann bei einer Beratung oder Online-Suche direkt abfragen. So lässt sich die Kaufentscheidung einfach und schnell treffen.

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Willkommen im Minihaus! – Gastlichkeit auf kleinem Raum 2.0


Feiern mit Freunden, Besuch von der Familie, perfektes Dinner – ist all das mit dem Umzug ins Minihaus nicht mehr möglich? Doch, natürlich! Wer den Raum clever nutzt, schafft auf wenigen Quadratmetern hyggelige Gastlichkeit.

Ein Gästezimmer im Minihaus

Minihaus mit Gästezimmer – klingt unmöglich. Ist es aber nicht. Der Trick: Das Wohnzimmer so gestalten, dass es sich mit wenigen Handgriffen umfunktionieren lässt. Wie gelingt das?

Unverzichtbar für einen Übernachtungsgast ist das Gästebett. Tagsüber würde es allerdings zu viel Raum einnehmen und würde im Wohnraum stören. Ein Gästebett unter einem Podest löst hier das Problem. Der Aufbau kann im Alltag zum Beispiel als Erhöhung dienen, um den Raum in mehrere Ebenen zu untergliedern. Wenn Gäste einen gemütlichen Schlafplatz suchen, wird es einfach ausgezogen und bietet reichlich Fläche für eine geruhsame Nacht.

Eine zweite Option: Das Bett in einen Schrank integrieren. Hierzu braucht es nicht viel, nur eine ausklappbare Fläche. Die wird dann mit Kissen oder dem Klassiker – einem Luftbett – gemütlich ausgepolstert. Viele der klassischen Tiny Houses on Wheels hierzulande haben an beiden Enden jeweils eine Schlafebene unter dem Dach. Die eine wird tagtäglich zum Schlafen verwendet, die zweite dient meist als Stauraum. Hier ist natürlich ebenfalls schnell Platz für 1-2 Übernachtungsgäste geschaffen: einfach runter mit dem Krempel!
Alternativ gibt es eine Erfindung aus Wohnmobilen: Tische, die sich zusammen mit dem Sofa zum Bett umfunktionieren lassen. Nach dem gemeinsamen Abendessen entsteht dadurch eine große Liegefläche.

Gemeinsam an der großen Tafel essen

Apropos Essen: Wie bewirte ich Gäste im Tiny House? Hier steht der Tisch im Fokus. Der ist normalerweise so bemessen, dass er nicht unnötig viel Raum einnimmt. Das muss er auch nicht, denn im Alltag nehmen nur ein oder zwei Personen an ihm Platz. Nun hat sich die Zahl der Esser aber plötzlich verdoppelt. Was tun? Die erste Möglichkeit besteht darin, Vorsorge zu treffen. Ein verlängerbarer Esstisch verwandelt sich ohne große Mühen vom kleinen Tisch zur großen Tafel. Hier gibt es zwei Varianten: ausklappbare Elemente oder Verlängerungsplatten zum Anbauen.

Aber was, wenn nur ein gewöhnlicher Tisch bereitsteht? Dann wird es Zeit, ein wenig zu tricksen. Ein Klapptisch auf gleicher Höhe muss her. Die finalen Millimeter an Höhenunterschied beider Tischplatten lassen sich notfalls mit Bierdeckeln ausgleichen. Dann ist das Platzproblem schon einmal gelöst. Am Ende soll der Tisch aber auch festlich aussehen. Daher sind noch Tischmolton und eine große Tischdecke nötig. Das Moltontuch schafft eine robuste Unterlage, die zugleich den Übergang zwischen den Tischen kaschiert. Darüber kommt die Tischdecke und es kann gedeckt werden.

Molton ist übrigens auch für andere Tische praktisch, denn es schützt das Holz vor Abdrücken von Töpfen oder verschüttetem Wein. Für die perfekte Tischkultur als Gastgeber ist nur noch passendes Geschirr nötig. Wer auch hier Minimalismus voll auslebt und nur zwei Teller und Gabeln besitzt: Festliches Porzellan gibt es auch zur Miete.

Sich gegenseitig Raum schenken

Zur Gastlichkeit im Minihaus gehört außerdem, den Gästen Privatsphäre zu bieten. Gerade wer sonst in einem großen Haus oder einer eigenen Wohnung lebt, kann sich sonst schnell eingeengt fühlen. Die beste Lösung: den Wohnraum nach draußen erweitern. Gäste werden es lieben, bei Sonnenschein auf der Terrasse vor dem Minihaus zu sitzen und das minimalistische Leben von seiner besten Seite zu genießen. Und bei Regenwetter? Trennelemente wie Schiebetüren oder Vorhänge machen aus einem Zimmer ganz unkompliziert zwei. Aber gerade bei Regen kann es schön sein, gemeinsame Zeit zu nutzen – und darum geht es bei einem Besuch schließlich auch.

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5 Tipps für eine gemütliche Sitzecke im Minihaus


Für die passende Einrichtung des Wohnzimmers reicht es natürlich längst nicht aus, eine schicke Sitzgarnitur aufzustellen und einen schönen Teppich auszulegen. Das Wohnzimmer wird so vermutlich unfertig und ungemütlich wirken. Neben Heimtextilien wie einer kuscheligen Decke und ein paar Kissen gehört ein niedriger Tisch auf Höhe der Sitzfläche zu den wichtigsten Elementen, die eine gemütliche Sitzecke ausmachen.

Couchtische können nicht nur dazu dienen, darauf die Teetasse abzustellen oder die Füße hoch zu legen. Mit einer Schublade oder einem Setzkasten sowie einer Glasscheibe als Abdeckung können sie – zum Beispiel mit Fundstücken vom Strand bestückt – schöne Erinnerungen wachhalten. Im folgenden Artikel geben wir Ihnen Tipps, mit denen Sie sich eine gemütliche Sitzecke in Ihrem Minihaus einrichten können.

Tipp #1: Nichts geht über ein einladendes Sofa

Auch wenn Einrichtungshäuser imposante Eckgarnituren präsentieren, für Minihäuser sind diese in der Regel überdimensioniert. Um zu zweit über Eck sitzen zu können kann ein Sofa mit einem passenden Sessel kombiniert werden, der ansonsten auch einmal in einer anderen Ecke des Hauses Verwendung finden kann. Auch bei der Sitzecke ist „Multipurpose“ nämlich Trumpf.

Tipp #2: Ohne Couchtisch fehlt was

Ein Couchtisch ist nicht nur praktisch, sondern er rundet die Sitzecke – manchmal sogar im wörtlichen Sinn – ab. Der Couchtisch sollte dazu einerseits nicht nur zur Couch, sondern auch zur restlichen Einrichtung passen, andererseits aber auch funktional sein. Praktisch ist ein Couchtisch mit Staufunktion, in oder unter dem sich Zeitschriften und Schmöker griffbereit und doch die Tischfläche nicht belegend verstauen lassen.

Optisch sollte der Tisch das andere Mobiliar ergänzen, um ein harmonisches Ganzes zu schaffen. Sowohl die Form, als auch die Wahl des Materials spielen dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle.


Tipp #3: Sitz- und Tischhöhe aufeinander abstimmen

Abgesehen davon, dass die gesamte Sitzecke passend zur Raumgröße gestaltet werden sollte, ist auch das richtige Längen- und Höhenverhältnis von Couch und Tisch wichtig. Die optimale Höhe eines Couchtisches liegt zwischen 30 und 50 cm, wobei er ein Drittel bis zu einer Hälfte des Sofas einnehmen sollte.

Tipp #4: Stylisch und platzsparend. Es geht auch beides.

Wer immer wieder Gäste zu Besuch hat, für den wäre die Variante geeignet, in der man einen Beistelltisch auch als Sitz nutzen kann. Es gibt sie aus stabilem Holz oder Kunststoff. Mit einer Standardsitzhöhe von 44 cm bis 50 cm eignen sich Hocker somit – wenn die Gäste wieder weg sind – als Beistelltischchen für einen gemütlichen Abend zu zweit.

Wer wenig Platz für einen Couchtisch hat, aber trotzdem einen Ablage braucht, für den bietet es sich an, einen auskragenden Tisch in C-Form zu kaufen. Die Standfläche schiebt man einfach unter das Sofa, die Ablage bleibt oben über der Sitzfläche der Couch. Durch das C-förmige Design entsteht ein originelles Gesamtbild, welches sich mit trendigen Einrichtungsstilen gut kombinieren lässt.

Stapelbare Hocker funktionieren nach dem Babuschka-Prinzip: Brauche ich aktuell nur einen Ablagetisch, sind die kleineren darunter platzsparend verräumt. Aber genau so schnell wieder hervorgeholt.

Tipp #5: Einen Couchtisch kann man auch selber bauen

Wer ganz konkrete Designvorstellungen für seinen Couchtisch hat, kann ihn auch in Eigenarbeit erstellen.



Ganz ohne Werkzeug lässt sich ein selbstgebauter Beistelltisch aus alten ausgelesenen Büchern fertigen: Diese werden im Viereck gestapelt und miteinander fest verleimet, so dass sie den Sockel des Tisches bilden. Eine 3 bis 4 cm dicke Holzplatte oben drauf, lässt das ganze sehr stylisch und wertig wirken.

Auch runde abgeschliffene und lackierte Holzscheiben, mit einem Durchmesser ab 40cm, erzeugen übereinander gelegt und verschraubt einen gemütlich urigen Charakter. Mit Rollen darunter wird daraus ein flexibel einsetzbarer Hingucker.

Auch restaurierte größere Obstkisten, hochkant mit eingefügter Zwischenablage und lackiertem Brett oben auf, geben dem Raum den aktuell modernen Vintagestyle.

Fazit: Egal für welche Methode Sie sich entscheiden, Sie können die Konstruktionen passgenau zum Ihnen zur Verfügung stehendem Platz bauen und Ihrer Wohnungseinrichtung optisch anpassen.

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Naturteppiche – für ein gesundes Raumklima

Was wird mit den Füßen getreten und trotzdem geliebt? Na klar: der Teppich. In vielen Inneneinrichtungen ist er nicht wegzudenken. Beim Kauf geht es nicht nur um Ästhetik und Behaglichkeit, sondern auch um Wohngesundheit.

Der Teppich: ein vielseitiger Raumausstatter

Teppiche erfüllen mehrere Funktionen. Sie sorgen für warme Füße, mindern Trittschall und gestalten mit ihrer großen Oberfläche den Raum. Diese große Oberfläche birgt aber auch eine Gefahr: Synthetische Materialien können darüber permanent Schadstoffe an die Raumluft abgeben. Vor allem Volatile Organic Compounds (VOC), liegen hier im Fokus. Dabei handelt es sich um organische Verbindungen, die flüchtig sind. Sie stammen zum Beispiel aus Kunstfaserteppichen und vor allem aus dem verwendeten Kleber. Kopfschmerzen nach dem Verlegen können auf die Anwesenheit von VOC hinweisen.

Gerade im Minihaus und im Tiny House werden Teppiche aus Kunstfasern schnell zum gesundheitlichen Problem. Der Grund: Das geringe Volumen im Inneren reichert sich schnell mit Schadstoffen an. Durch die Verbindung der einzelnen Raumteile entsteht zudem eine permanente Last.

Naturteppiche ohne Schadstoffe

Wer also auf Gemütlichkeit und wohngesundes Raumklima Wert legt, sollte auf die Unbedenklichkeit der verwendeten Materialien achten.

In Bezug auf den Kleber gilt: Oftmals reicht ein Klebeband aus. Gerade in Räumen, in denen der Boden nicht übermäßig beansprucht wird, bleiben die Teppichfliesen auch auf diese Weise sicher an ihrem Platz. Ansonsten gibt es geprüfte Teppichkleber mit Umweltsiegel.

Für den Bodenbelag selbst gibt es ebenfalls ökologische Lösungen: Teppiche aus Naturmaterialien. Schafswolle ist ein Klassiker, der sich vielseitig verarbeiten lässt. Die Naturfasern werden zum Beispiel zu dicken, flauschigen Teppichen gewebt. Wer einen Naturteppich kaufen möchte, findet aber auch Alternativen zur Wolle: Sisal ist ebenfalls ein traditionell häufig verarbeitetes Naturmaterial. Weitere Rohstoffe sind Jute und Bambus. Die Auswahl der Modelle ist in allen Fällen groß. Ganz grundsätzlich besteht die Wahl zwischen Teppichfliesen für vollflächige Bodenbeläge und Teppichen zur Akzentuierung.

Naturteppich für Kinderzimmer, Schlafzimmer und Co. richtig wählen

Ob im Kinderzimmer oder im Schlafbereich, in beiden Räumen ist der Anspruch an gesundes Wohnklima groß. Dennoch gibt es Unterschiede in Hinblick auf die Art des Teppichs. Bestes Beispiel für individuelle Ansprüche ist das Kinderzimmer. Die Kleinen spielen gern auf dem Boden – kein Problem, ein weicher Teppich lädt dazu ein. Dank den Naturmaterialien besteht zudem keine Gefahr von austretenden flüchtigen organischen Verbindungen. Allerdings ist der Teppich selbst einem gewissen Risiko ausgesetzt: verschütteter Saft, dreckige Kinderschuhe und Co. stellen die Robustheit auf die Probe. Da ist es gut zu wissen, dass Naturfasern von Schaf und Ziege von Natur aus Schmutz abweisen.

Wer hingegen für das Schlafzimmer einen besonders flauschigen und weichen Bodenbelag sucht, der dem nackten Fuß schmeichelt, kann zum Beispiel hochwertige Natur-Teppiche kaufen, die mit Kaschmir-Anteil aufgewertet wurden.


Den Naturteppich wohngesund kombinieren

Kein Raum lebt vom Teppich allein. Zum Glück harmonieren Naturmaterialien wie Wolle und Holz gut miteinander. Geölte Holzmöbel sind zum Beispiel eine ästhetische und schadstofffreie Ergänzung zum Wollteppich. Es gibt aber auch schadstoffgeprüfte Lacke und Farben. So lässt sich der Raum auf Wunsch peppig in allen erdenklichen Nuancen gestalten. Nicht zuletzt sorgt auch das richtige Licht für Behaglichkeit und Wohnlichkeit. Auch hier gibt es Leuchten und Leuchtmittel, die auf gesundheitliche Unbedenklichkeit geprüft wurden. So entsteht ein ganzheitlich wohngesundes Raumklima.

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Wieviel Küche brauchen Sie? Planung einer Singleküche


Die Küche ist das Herzstück des Hauses. Dort werden leckere Gerichte gekocht, verspeist und gemeinsam mit Freunden gelacht. Hierfür muss die Küche keineswegs riesig sein. Wenn Sie kleine Küchen bei der Begutachtung von Minihaus-Grundrissen als Wermutstropfen empfinden, unterschätzen Sie möglicherweise die Wirkung intelligenter Anordnungen und Einbaumöbel. Auch eine Miniküche kann Ihren Anforderungen aber gerecht werden, wenn sie richtig einrichtet wird. Mit den folgenden Tipps und Tricks schaffen Sie sich den maximalen Umfang an Funktionen auf minimalem Raum.

Die eigenen Bedürfnisse definieren

Zuerst sei gesagt, dass die Form der Küche und die Größe des Raumes maßgeblich die Gestaltungsregeln Ihrer Traumküche definieren. Aber seien Sie unbesorgt: Auch hier passt auf jeden Topf der richtige Deckel. Ihre Bedürfnisse stehen bei der Gestaltung und Planung an oberster Stelle. Klären Sie vorab folgende Punkte für sich:

  • Was ist Ihnen wichtig?
  • Welche Elektrogeräte brauchen Sie unbedingt?
  • Für was benötigen Sie Stauraum?
  • Wie großzügig muss die Arbeitsplatte bemessen sein?
  • Wollen Sie einen kleinen Esstisch im Küchenbereich platzieren?

Seien Sie dabei ehrlich zu sich selbst, schließlich wollen Sie später tagtäglich in dieser Küche werkeln und Zeit verbringen. Deswegen sollte sie perfekt zu Ihren Bedürfnissen passen und nicht nur in ein Hochglanzmagazin.

Die virtuelle Planung der Küche

Wenn Sie diese Fragen für sich beantwortet haben, geht es weiter: Wenn der Grundriss bereits feststeht, muss dieser bestmöglich genutzt werden – idealerweise sorgt Ihr Architekt oder Hausanbieter dafür. Wenn Sie dagegen in einem offenen Grundriss noch Gestaltungsmöglichkeiten haben und Sie Anhaltspunkte dafür bekommen möchten, wie reduziert sich eine Singleküche planen lässt, dann lassen Sie sich am besten durch die unterschiedlichen Online-Angebote für Kitchenettes inspirieren – hier und da finden Sie Mini-Küchenblocks bereits ab 150 cm Breite. Selbst Spielküchen können Anhaltspunkte für eine sinnvolle Ausstattung bieten: Dadurch, dass ein kleines Spülbecken, ein Zweier-Kochfeld und ein Unterbau-Kühlschrank miteinander vereint werden, sind die wesentlichen Küchenfunktionen auf kleinstem Raum vereint.

Wer es weniger spartanisch mag, vielmehr sein Minihaus mit einer „vollwertigen“, gleichzeitig aber minimalistischen Küche ausstatten möchte, der experimentiert am besten mit den Online-Küchenplanern der bekannten Hersteller.
Damit können Sie sich Ihre Küche individuell zusammenstellen. Slimline-Geräte, die viele Hersteller anbieten, sind schmaler als z. B. ein normaler Geschirrspüler oder Backofen, aber bieten eine ausreichende Größe für Singlehaushalte. Solche Kompaktgeräte lassen sich in passenden Geräteschränken verstauen.

Gängige Maße von Küchenelementen und -geräten

Bei der Planung einer Küche sollte man mit folgenden Standardmaßen kalkulieren:

  • Kochfeld zweiflammig: 30 cm Breite
  • Kochfeld vierflammig: 60 cm Breite
  • Spüle: ab 35 cm Breite (schmales Spülbecken ohne Abtropffläche, benötigt mindestens einen 45er-Unterschrank)
  • Eckspüle: passt in einen Eck-Unterschrank 90 x 90 cm
  • Multifunktionale Spüle: 53 cm Breite (mit Etagenbecken für unterschiedliche Arbeiten)
  • Spülmaschine: 45 cm bis 60 cm Breite
  • Kühl- und Gefrierschrank: ab 50 cm Breite


Eine extrem kompakte Miniküche lässt sich somit mit zwei 50 und 55 cm breiten Unterschränken realisieren und hat damit eine Breite von 105 cm:

In einem Unterschrank ein Einbaukühlschrank, darüber ein zweiflammiges Modulkochfeld (gegebenenfalls als separates Gerät, das bei Nichtgebrauch zugunsten von mehr Arbeitsfläche an der Wand aufgehängt werden kann). Im anderen Schrank eine Spüle mit Etagenbecken und Abdeckplatte als Arbeitsfläche, unter der Spüle der Abfalleimer. Zwei Oberschränke bieten Stauraum (der bei Bedarf auch für eine Mikrowelle genutzt werden kann, so wie es bei der IKEA-Spielküche im obigen Bild zu sehen ist).

Sofern nicht die Notwendigkeit besteht, die Küche auf ein solches Minimum zu beschränken, sollte auf Bedienfreundlichkeit und damit auf Komfort geachtet werden wie es zum Beispiel bei einem Hochschrank mit Einbau des Kühlschranks in der oberen Hälfte der Fall wäre.

Wichtig ist auch, dass Sie sich bereits im Vorfeld Gedanken darüber machen, welche Haushaltskleingeräte – wie z. B. den Toaster, die Mikrowelle oder den Wasserkocher – Sie unterbringen möchten. Diese benötigen nämlich entweder Platz auf der Arbeitsplatte oder in den Schränken der Traumküche. Danach wissen Sie, wieviel Stauraum Ihnen für das Geschirr und die Lebensmittel bleibt. Diese Dinge sollten Sie idealerweise in Hängeschränken oder Apothekerauszügen verstauen. Die Möglichkeit, die Küche in die Höhe zu planen, sollten Sie nicht unterschätzen. Oberschränke bis unter die Decke sehen schick aus und bieten auch oberhalb der Griffweite Platz für Geräte und Teile, die Sie nur zu besonderen Anlässen aus dem Schrank holen. Sie helfen Platz zu schaffen, für Küchen- und Esszubehör, von dem Sie sich (noch) nicht trennen möchten und das Sie vor Minihaus-Zeiten vielleicht auf dem Dachboden oder im Keller verstaut hatten – wie zum Beispiel Plätzchenformen und das Fonduegeschirr.

Denken Sie bei der Planung der Arbeitsplatte daran, dass Sie mindestens 60 cm Arbeitsfläche zur Verfügung haben sollten, um Gerichte zuzubereiten. Schließlich soll das Gemüseschneiden oder Teig ausrollen nicht zu einer artistischen Meisterleistung werden.

Auch wenn mit Cerealien gefüllte Gläser einen Landhaus-Charme verbreiten, verzichten Sie auf offene Regale! Geschlossene Schränke helfen dabei, den kleinen Raum optisch nicht im Chaos versinken zu lassen. Und Sie können Ihre Vorräte im Schrank wesentlich platzsparender aufbewahren. Versuchen Sie, jeden Zentimeter Ihrer Küche zu nutzen und das Beste aus den jeweiligen Küchenelementen herauszuholen – spezielle Einsätze für Schubladen und Schrankfächer helfen dabei genauso wie IKEA-Hacks, von denen Sie sich inspirieren lassen können.

Auch wenn sich Ihre Miniküche nicht in eine regelrechte Wohnküche verwandeln lässt, so können Sie sie trotzdem optisch vergrößern: Durch helle Farben verleihen Sie Ihrer kleinen Küche mehr Licht und lassen sie hierdurch freundlicher und größer wirken. Dies gilt sowohl für helle Fronten als auch für die Farbe der Wände. Glänzende Oberflächen verstärken diesen Effekt. Ein heller Fliesenspiegel in hellen Farben erfüllt den gleichen Zweck. Spritzschutz im Fliesenspiegel-Look gibt es übrigens auch zum Aufkleben auf glatte Untergründe oder zum Überkleben unhübscher alter Fliesen.

Apropos Wohnküche: Wenn Sie auf eine kleine Sitzecke nicht verzichten möchten, könnte ein ausklappbarer Esstisch eine passende Lösung für Ihre Miniküche sein. Dieser wird an der Wand montiert und bei Bedarf einfach heruntergeklappt. So wird kann selbst die kleinste Küche im Handumdrehen zu einem gemütlichen Esszimmer werden.

Bildquellen: in4mal / iStock.com (Küche), alexanderon/IKEA/stock.adobe.com (Bild 2), Valeriy_G / iStock.com (Vorräte),


Die Küche im Minihaus – Schritt für Schritt geplant

Die Küchenplanung ist eine herausfordernde Aufgabe – erst recht auf der begrenzten Wohnfläche von Modul- und anderen Minihäusern. Die Anordnung der Möbel und Haushaltsgeräte wird schnell zur Challenge, wenn man die unverzichtbare Ausstattung auf wenigen Quadratmetern unterbringen möchte.

Bereits im Vorfeld tut man als Minihaus-BauherrIn gut daran, sich die eigenen Bedürfnisse und Gewohnheiten bei Küchenarbeiten bewusst zu machen, um dann die dafür ideale Küchenform zu finden. Kann ich mit dem Rücken zum Raum kochen oder abspülen? Oder brauche ich beim Spülen ein Fenster vor mir und zum Kochen Rückendeckung? Was brauche ich beim Kochen in Griffweite?

Einmal unberücksichtigte Aspekte lassen sich im Nachhinein nur umständlich korrigieren und Anschlüsse an unpassenden Stellen behindern den „Flow“ beim Kochen. Bei Altbestand mit kleinen Räumen schafft die Entfernung nichttragender Wände Freiraum. Ziehen Sie für solche Maßnahmen aber unbedingt einen Statiker hinzu!

Schritt 1: Grundriss zeichnen

Als Vorbereitung für die Grundrisszeichnung ist es hilfreich, sich für verschiedene Schrankelemente und Großgeräte Platzhalter aus Papier auszuschneiden und mit diesen auf dem Papier die Anordnung im Raum durchzuspielen: Passt alles in eine Reihe oder besser über Eck? Wo ist Platz für einen Esstisch? Auf dieser Basis geht es dann an die Planung der Küchenzeile.

Schritt 2: Schränke, Geräte und Stauraum einplanen

Schränke und Schrankauszüge sorgen für ausreichend Stauraum. Da dieser in Kleinküchen Mangelware ist, sollte die Einteilung wohlüberlegt sein. Bei schmalen Räumen spart die Anordnung an nur einer Raumseite wertvolle Fläche.

Zur Mindestausstattung einer vollwertigen Küchenzeile gehört:

  • eine Spüle mit Unterschrank (90-120 cm Breite)
  • Arbeitsfläche mit Unterschrank (60-90 cm Breite)
  • ein Herd mit Ofen (60 cm Breite)
  • eine Abstellfläche mit Unterschrank (45 cm Breite)
  • ein Kühlschrank oder eine Gefrierkombination (60 cm Breite)

 
Die Gesamtlänge beträgt bei einseitiger Anordnung damit um die 3,45 m. Ist noch Platz vorhanden, kann dieser für einen Geschirrspüler genutzt werden – platzsparenden Modelle gibt es bereits ab einer Breite von 45 cm. Wenn Sie mehr Stauraum benötigen, nutzen Sie die dritte Dimension und bauen Sie in die Höhe. Den gesamten Raum auszunutzen, gelingt mit Apothekerschränken besonders gut, da sie Raumhöhe sowie Raumtiefe nutzen und von beiden Seiten gut zugänglich sind.

Ist kein Platz für einen Esstisch übrig, leisten Kücheninsel oder ausziehbare Arbeitsplatte gute Dienste. Klapp- und Stapelstühle verschwinden nach dem Einsatz wieder. Lappen und Geschirrtücher finden ihren Platz an Ausziehleisten.

Schritt 3: Strom- und Wasseranschlüsse festlegen

Anhand der eingeplanten Geräte und Küchenelemente können nun Wasser-, Stromanschlüsse, Steckdosen und Leitungen im Plan eingezeichnet werden. Der Wasseranschluss und der Abfluss sollten sich unter oder in nächster Nähe zu Spülbecken und -maschine befinden. Auch die Position der Deckenbeleuchtung und die Beleuchtung der Arbeitsflächen sind zu berücksichtigen, damit das Lichtkonzept zum jeweiligen Arbeitsbereich passt.

Für Geräte, die nur sporadisch zum Einsatz kommen, also nicht ständig angeschlossen bleiben müssen, ist eine versenkbare Steckdose für die Küche eine saubere und moderne Lösung. Diese wird in der Arbeitsplatte an einer Stelle versenkt, wo sich keine Schubläden darunter befinden. Da, wo Elektroinstallionen in der Wand nicht möglich sind, können Steckdosen auch an der Unterseite der Oberschränke angebracht werden. Insgesamt sollte man bei der Anzahl der Steckdosen und Anschlüsse nicht nur an Geschirrspüler und andere große Küchengeräte denken, sondern für die Verwendung von Toaster & Co. lieber etwas großzügiger planen.

Haushaltsgeräte mit mehr als 2000 Watt benötigen einen eigenen Stromkreislauf. Wenn Sie Ihre neue Küche zu einem späteren Zeitpunkt zur Smart-Kitchen aufrüsten wollen, empfiehlt sich bereits jetzt der Einbau von leeren Installationsrohren.

!Das Ziehen von Stromleitungen sowie das Setzen von Steckdosen und Festanschlüssen für Herd sowie Beleuchtung sollte ein Fachmann vornehmen. Im Fall der Fälle übernimmt dann die Versicherung die Schadensregulierung.

Schritt 4: Ergonomie und Farbschema planen

Für Ergonomie und rückenfreundliches Kochen ist die Höhe von Schränken und Arbeitsflächen essenziell. Sie sollte sich unbedingt der Körpergröße anpassen:

  • optimale Höhe der Arbeitsplatte 85 – 95 cm bei einer Körpergröße um die 165 cm
  • optimale Höhe 95 – 100 cm bei einer Körpergröße um die 175 cm
  • optimale Höhe 95 – 105 cm bei einer Körpergröße um die 185 cm

 
Die Farbwahl für Schränke und Wände sollte möglichst hell ausfallen, um den Raum optisch zu vergrößern. Einzelne, farbige Akzente können Sie zum Schluss durch Deko und Küchengeräte setzen. Metallic, Glas und Hochglanzfronten wirken clean und modern. Schränke mit integrierter LED-Beleuchtung sorgen für bessere Lichtverhältnisse. Alternativ lassen sich LED-Bänder selbst nachrüsten.


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Das Minihaus einrichten – mit Kuschelfaktor „Teppich“

Wer sein Minihaus einrichten möchte, muss dabei auf eine Vielzahl an wichtigen Faktoren achten. Da Platz schließlich nicht unendlich ist, muss jedes Deko-Element gut bedacht sein. Dennoch darf es an Gemütlichkeit nicht fehlen, und so kann ein Teppich die ideale Lösung sein.

Der Teppich als Blickfang 

In kleinen Räumen fallen Veränderungen besonders stark ins Auge. Wer sich für einen Teppich im Minihaus entscheidet, kann sich daher sicher sein, dass dieser zum neuen Blickfang wird. Das harmonische Einbringen von Farbe, Design und Form ist daher besonders wichtig. Runde Teppiche eignen sich daher sehr gut, um kleine Räume nicht zu überladen wirken zu lassen. Runde Teppiche haben den Vorteil, dass diese nicht zu massig wirken und sich besser in den Raum einfügen.

In der Sitz-/Essecke beispielsweise sorgt der Teppich für warme Füße, lässt den Bereich besonders gemütlich wirken und hat den Vorteil, dass der Teppich diesen Bereich des Raumes nochmals optisch abgrenzt. So einfach lässt sich mit einem solchen Knüpfwerk für den Boden selbst ein kleines Haus in verschiedene Bereiche einteilen!

Der richtige Teppich für jeden Bereich

Je nach Geschmack und Einrichtungsstil hat man bei der Wahl nach dem passenden Teppich die Qual der Wahl.

  • Florhöhe
  • Teppich-Größe
  • Farbe
  • Muster

Es gibt eine Menge Kriterien, nach denen man den passenden Teppich für seine Räumlichkeiten auswählen kann. Vor dem Kauf sollte man sich genau überlegen, welche Ecke im Minihaus zum neuen Wohlfühlbereich verwandelt werden soll. In der Sitzecke darf es ruhig ein kuscheliger Teppich mit hohem Flor sein. Soll hingegen die Küche mit einem bequemen Fußbodenbelag ausgestattet werden, empfiehlt sich beispielsweise ein Outdoor-Teppich besser. Dieser verzeiht spritzendes Spülwasser, ohne danach fleckig auszusehen und Krümel vom Essen lassen sich auch deutlich leichter entfernen.

Dezent oder gemustert: Welcher Stil soll es sein?

Bei der Einrichtung mit einem Teppich ist es besonders wichtig, sich den Gesamteindruck vorzustellen. Liegt beispielsweise ein roter, flauschiger Teppich auf dem Boden, so kann man sich sicher sein, dass dieser der Blickfang im Raum ist. Daher sollte man sich vorher gut überlegen, ob der Teppich ein optisches Highlight sein oder wirklich nur mehr Gemütlichkeit ausstrahlen soll. Besonders harmonisch wirken daher Teppiche, die sich optisch der Umgebung anpassen. Ist das Minihaus mit einem Holzboden ausgestattet, passen Teppiche in Naturfarben am besten. Dennoch kann ein optisch auffälliger Teppich (vielleicht sogar mit Muster) eine schöne Idee sein, um seinen Wohnbereich optisch besser in einzelne Bereiche zu unterteilen. Wird beispielsweise die Sitzecke mit einem grünen oder roten Teppich aufgewertet und passen die restlichen Deko-Elemente in diesem Bereich ebenfalls farblich dazu, so hat man mit nur wenigen Kleinigkeiten einen ganz eigenen Bereich geschaffen. Er ist dadurch auf den ersten Blick auch als solcher erkennbar und er bringt automatische auch mehr Gemütlichkeit in den Raum.

Der Teppich als Dämmung im Minihaus

Beim Bau eines Minihauses ist auch das Thema Dämmung ein wichtiger Faktor. Dennoch kann ein nackter Boden selbst bei der besten Dämmung schnell für kalte Füße sorgen. Teppichböden aus Naturfasern sind zum Beispiel bekannt für sehr gute Dämmeigenschaften. Auch Sisal, Schurwolle oder Hochflorteppiche schlucken einen Großteils des Lärms. So kann ein Teppich die ideale und günstigste Lösung sein, um schnell für mehr Gemütlichkeit zu sorgen. Oder auch wenn Kinder viel auf dem Boden sitzen, spielen oder krabbeln. Hier kann ein warmer und weicher Untergrund dafür sorgen, dass sie nicht auskühlen.

Fazit

Ein Teppich sorgt nicht nur für mehr Gemütlichkeit, sondern kann auch wunderbar den kleinen Raum in einzelne Bereiche unterteilen. Wer sich im Vorfeld genau überlegt, ob der Teppich farblich auffallen und für welchen Bereich er genutzt werden soll, hat es bei der Auswahl deutlich leichter und wird am Ende mit einem besonders gemütlichen Zuhause belohnt.

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