Räume mit Licht gestalten:
6 Tipps für ein stimmiges Beleuchtungskonzept

Eine ansprechende Beleuchtung kann dazu beitragen, Ihr Haus in ein gemütliches und gleichzeitig funktionelles Heim zu verwandeln. Um ein passendes Beleuchtungskonzept zu erstellen, gibt es bei der Planung einige wichtige Aspekte zu berücksichtigen. Hierzu haben wir Ihnen ein paar Tipps zusammengestellt, die natürlich auch die Möglichkeiten und Limitationen eines Minihauses berücksichtigen – auf dass Ihre Räume im besten Licht erstrahlen! …

Tipp #1: Wählen Sie die passende Farbtemperatur für jeden Zweck!

Klassisches elektrisches Licht nehmen wir meistens nur als weiß wahr. Bei genauerem Hinsehen gibt es aber Unterschiede. Entscheidend ist hier vor allem die in der Einheit Kelvin gemessene Farbtemperatur – auch Lichtfarbe genannt. Entsprechende Angaben finden sich bei der Produktbeschreibung oder auf der Verpackung des jeweiligen Leuchtmittels. Dabei gibt es keine perfekte Farbtemperatur. Vielmehr sollten Sie die optimale Lichtfarbe für den jeweiligen Einsatzzweck auswählen. Für Wohnräume empfiehlt sich warmweißes Licht mit einer Farbtemperatur von weniger als 3.300 Kelvin. Diese gelbliche Beleuchtung empfinden wir nämlich als warm und gemütlich.

Für Arbeitsbereiche ist warmweißes Licht hingegen ungeeignet. Hier ist eine tageslichtweiße Beleuchtung mit einer Farbtemperatur von mindestens 5.300 Kelvin die bessere Wahl – denn dieses wirkt auf den Organismus anregend. Und was ist mit dem Lichtbereich dazwischen? Dieses Licht bezeichnen Fachleute als neutralweiß. Es ist ideal, um einzelne Objekte hervorzuheben.

Tipp #2: Stimmen Sie die Beleuchtung auf wechselnde Bedürfnisse ab!

Nutzerinnen und Nutzer eines Minihauses haben selten die Möglichkeit, Räume und Bereiche exklusiv für nur einen Zweck zu nutzen. Clevere Konstruktionen bieten hier oft multiple Anpassungsmöglichkeiten. Das sollte sich auch in Ihrem Beleuchtungskonzept widerspiegeln. Benutzen Sie etwa denselben Tisch zum Essen und für Arbeiten am Notebook? Dann sind Leuchtmittel ideal, deren Lichtfarbe sich verändern lässt. So können Sie bei Bedarf einfach vom Arbeits- in den Wohnmodus schalten.

Tipp #3: Ziehen Sie eine Fernbedienung in Erwägung!

Die Zeiten, in denen Sie immer zum Lichtschalter gehen mussten, um die Beleuchtung an- oder auszuschalten, sind vorbei. Viele moderne Lampen und Leuchtmittel punkten mit einer überlegenen Bedienungsfreundlichkeit und lassen sich via Fernbedienung oder Smartphone steuern. Oft ist auf Knopfdruck sogar die Veränderung der Farbtemperatur möglich. So können Sie die Beleuchtung bequem vom Sofa oder im Bett liegend steuern. Noch komfortabler, jedoch (wie alles im Bereich des Internet of Things) auch angreifbarer, sind Sprachsteuerungen aus dem Bereich Smart Home. Diese versprechen, dass Ihnen Ihre Beleuchtung aufs Wort gehorcht.

Tipp #4: Kreieren Sie mit Licht eine stimmungsvolle Atmosphäre!

Ein Haus sollte Rückzugsort und Wohlfühloase sein. Deswegen ist hier Gemütlichkeit besonders wichtig. Hier kann die Beleuchtung eine wichtige Rolle spielen. Neben der bereits erwähnten Farbtemperatur hilft dabei die harmonische Verbindung von direkter und indirekter Beleuchtung. Ergänzen Sie die funktionelle Deckenleuchte beispielsweise mit einzelnen Akzentlichtern, die besondere Bereiche oder Kunstwerke illuminieren. Schaffen Sie mit Licht raffinierte Inseln und damit eine individuelle Innenraumgestaltung für Ihr Zuhause!

Tipp #5: Entscheiden Sie sich für moderne LEDs!

In manchen älteren Häusern stecken noch Glühbirnen in den Lampenfassungen. Leuchten vom Typ Halogen sind da zwar etwas moderner, aber auch suboptimal. Heute sind als Leuchtmittel oft LEDs die beste Wahl. Denn diese sind in praktisch allen relevanten Lichtfarben erhältlich, effizient und langlebig. Einen guten Ruf genießen hier etwa LED-Leuchtmittel vom Typ GU10. Glühbirnen sind besonders einfach auswechselbar und nicht nur für die beliebten Lampenfassungen E14 oder E27 sind passende LED-Leichtmittel erhältlich. Beim Auswechseln von einigen Halogenlampen durch LEDs – etwa G4 Halogen durch G4 LED* – sollten Sie allerdings bezüglich der Kompatibilität den Hersteller kontaktieren oder einen Blick in die Produktbeschreibung werfen.

Tipp #6: Schonen Sie Geldbeutel und Umwelt!

Wer in einem Minihaus wohnt, hinterlässt einen vergleichsweise kleinen ökologischen Fußabdruck. Gut so. Doch mit der Wahl der richtigen Leuchtmittel können Sie noch mehr Energie und Strom sparen. Die Nutzung von LED-Leuchtmitteln ist da der richtige Schritt. Doch wer mit Glühbirnen groß geworden ist, kauft oft LEDs mit zu großer Leistung. Haben Sie zuvor etwa eine 50-Watt-Glühlampe benutzt, wäre ein gleichstarkes LED-Leuchtmittel völlig überdimensioniert. Hier genügt eine LED mit nur 6 Watt. Denn beide bieten trotz des Leistungsunterschieds jeweils eine Lichtausbeute von jeweils rund 500 Lumen.

Bildquellen: in4mal (Bild 1), Explora_2005 (Bild 2), Houzz.de (Bild 3), Kunakorn Rassadornyindee (Bild 4), jeweils via iStock.com.