Baukredit: So wählen Sie die passende Tilgungsrate

 
Je nach angespartem Eigenkapital kann auch für den Bau oder Kauf eines Minihauses ein Kredit nötig sein. Wer sich ohne nennenswerte Vorkenntnisse über die Konditionen für Baukredite informiert, dem kann bei all dem Fachjargon schnell der Kopf schwirren. Aus diesem Grund möchten wir im heutigen Artikel die wichtigsten Begriffe erklären und Tipps zur Wahl der Tilgungsrate, der Restschuld und der Zinsen von Experten an Sie weitergeben …

Wie Tilgungsrate, Restschuld und Zinskosten zusammenhängen

Baufinanzierungen laufen für gewöhnlich über sehr lange Zeiträume und oft auch recht hohe Summen. Der Kunde zahlt in den meisten Fällen eine gleichbleibende Rate. Das ist praktisch, zumal die Rate schön niedrig berechnet werden kann. Aber was steckt in dieser Rate?

  • Tilgungsanteil: Die tatsächliche Kreditsumme wird über die monatliche Rate Stück für Stück abgetragen. Je höher der Tilgungsanteil, desto schneller und stärker sinkt die jeweilige Restschuld.
  • Zinsanteil: Der Zinsanteil bei Baufinanzierungen ist zu Beginn verhältnismäßig hoch. Mit jeder Tilgung sinkt jedoch die Zinslast, während im gleichen Maß der Tilgungsanteil steigt.

 
Das Problem ist, dass viele Menschen auf niedrige Raten achten, aber nicht sehen, dass sie praktisch hauptsächlich Zinsen entrichten. An der Kreditsumme ändert sich kaum etwas, da die Tilgungsrate so niedrig ist. Problematisch wird das gerne nach dem Ende der Zinsbindung oder dann, wenn der Kredit umgeschuldet werden muss. Trotz all den monatlichen Raten ist der Neukredit immer noch sehr hoch – und hat man Pech, liegen die Zinsen des Neukredits in einigen Jahren deutlich höher.

Es gibt gute Gründe, die für eine möglichst hohe Tilgungsrate sprechen. Mit jeder Rate muss ein guter Betrag der eigentlichen Restschuld abbezahlt werden – anderenfalls kann auch ein Mini-Traumhaus zum Albtraum werden.

Achtung

Auch wenn es ratsam ist, die Tilgungsrate möglichst hoch zu wählen, muss sie natürlich finanzierbar bleiben. Aus diesem Grund ist hier ein gewisses Fingerspitzengefühl gefragt.


Welche Arten der Tilgung gibt es?

Es gibt verschiedene Tilgungsformen. Für wen welche Tilgung in Betracht kommt, hängt vom eigenen Vermögen und natürlich der Kredithöhe ab. Ein Überblick:

  • Annuitätendarlehen: Bei diesen Darlehen bleibt die Rate über die Laufzeit hinweg gleich. Es ist allerdings falsch anzunehmen, dass beispielsweise jede Rate aus einem Drittel Kosten, einem Drittel Zinsen und einem Drittel Restschuld besteht. Die Anteile verändern sich und bei einer niedrig vereinbarten Tilgung kann diese anfänglich gerade einmal einen Prozent ausmachen. Dies erhöht die Laufzeit und sorgt für höhere Zinskosten. Bei kurzen Laufzeiten und Volltilgung steigt die monatliche Tilgungsrate.
  • Endfälligkeit: Dieser Kredit eignet sich für wohlhabende Menschen oder bei kleinen Kreditsummen. Bei einer endfälligen Tilgung sind die Raten sehr gering, da sie nur die Zinsen betreffen. Zum Ende der Laufzeit kommt es jedoch zu einer Schlussrate, die praktisch die gesamte Kreditsumme beinhaltet. Bei Zwischenfinanzierungen wird diese Variante gewählt, teilweise auch bei Finanzierungen in nur vierstelliger Höhe.

 
Wer ein Darlehen mit Endfälligkeit wählt, der ist dazu gezwungen, monatlich eine Rate für sich beiseitezulegen, damit die Tilgung schließlich stattfinden kann. Es dürften nur wenige ein Tiny House finanzieren und dann finanziell kein Problem haben, eine höhere Summe zum Ende der Kreditlaufzeit zu bezahlen.

Wie hoch sollte die Tilgungsrate sein?

Die Meinungen gehen definitiv auseinander. Zumal natürlich die finanziellen Möglichkeiten des Einzelnen eine tragende Rolle spielen. Fakt ist aber, dass eine Ein-Prozent-Tilgung schnell den ersten Schritt hinein ins finanzielle Desaster bedeutet. Es gilt:

  • Gute Tilgungsrate: Sie liegt bei 2 bis 4 Prozent monatlich. Die tatsächliche Kreditsumme lässt sich so in einer absehbaren Zeit abbezahlen, ohne dass nur die Zinsen gedeckt werden. Allerdings sind die Kreditraten nun natürlich höher.
  • Ideale Tilgungsrate: Ist es möglich, eine Tilgungsrate von über 5 Prozent zu wählen, so stellt dies natürlich die optimale Finanzierung dar. Es gilt einfach, dass keine Tilgung zu hoch sein kann. Der Nachteil sind die monatlichen Kosten, denn diese steigen natürlich mit jedem Tilgungsprozent an. Aus diesem Grund gilt: So hh wie möglich, aber so niedrig wie nötig.

 
Einen großen Unterschied kann gerade beim Tiny House das Eigenkapital machen. Tiny Houses sind – im Vergleich mit herkömmlichen Bauten – deutlich günstiger in der Anschaffung, im Bau oder der Umwandlung eines Waggons in ein Tiny House. Der Eigenkapitalanteil kann somit schnell die Hälfte des Darlehens ausmachen. Üblicherweise wird gesagt, dass das Eigenkapital wenigstens die Baunebenkosten abdecken soll, im besten Fall aber mindestens dreißig Prozent der Finanzierung betragen soll. Da die Kosten des Tiny Houses niedriger sind, würde sich ein übliches Eigenkapital von 30 Prozent von den herkömmlichen Baukosten quasi als die Vollfinanzierung eines Tiny Homes ausweisen. Aber was bedeutet das für die Tilgung?

  • Hohes Eigenkapital: Umso höher das Eigenkapital ist, desto geringer ist die Kreditschuld. Die monatlichen Raten lassen sich nun ganz anders berechnen, sodass die Tilgungsrate massiv ansteigt.
  • Tilgungsraten: Kostet das Gesamtprojekt beispielsweise 100.000 Euro und ist ein Eigenkapital von 30.000 Euro vorhanden, müssen nur noch 70.000 Euro aufgenommen werden. Über gut ausgelegte Monatsraten mit einer hohen Tilgungssumme lässt sich das Darlehen in überschaubarer Zeit abbezahlen.
  • Manko: Tiny Houses werden zwar von vielen Menschen begehrt, doch wissen viele Kreditgeber immer noch nichts mit der „Gartenhütte“ anzufangen. Die Gebäude besitzen von Rechts wegen einen geringen Wert, was wiederum die Kreditaufnahme und Finanzierung erschwert. Das gilt insbesondere für Tiny Homes, die Mobilien wie Zugwaggons, Bauwagen oder alte Hausboote als „Gebäude“ neu definieren. Ist das Home nicht mit einem selbst erworbenen Grundstück verbunden, so ist der Wert aus Kreditgebersicht nur schwer zu beziffern. Auch dies kann sich auf die Tilgungsrate und vor allem auf die Zinsrate mit auswirken.

 
Grundsätzlich ist Interessenten zu raten, Kredit- und Finanzierungsangebote gezielt und ausgiebig zu vergleichen. Es gibt in diesem Fall kein ultimatives Angebot. Selbst die Tilgungsrate ist, auch wenn sie stets hoch sein sollte, niemals in Stein gemeißelt. Denn eines ist sicher: Die Tilgung ist wichtig, doch wer die Raten aufgrund ihrer Höhe nicht bedienen kann, der schafft sich Probleme.

Fazit

Ein Tiny Home ist letztendlich ein Wohngebäude und als dieses sollte es besonders in finanzieller Hinsicht auch betrachtet werden. Tilgungsraten, Zinskosten, Laufzeiten und Sicherheiten sind auch bei der Finanzierung des kleinen Hauses ein wichtiger Faktor, der zwischen Glück und Ungemach steht.

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Tiny Houses: Wohn-Alternative oder Zweithaus

Eine großer Prozentsatz der deutschen Bundesbürger träumt vom Eigenheim, doch nicht selten werden die finanziellen Möglichkeiten, der Raum oder ökologische Punkte zum Hindernis. Denn der Hausbau in Deutschland ist nicht gerade günstig – und dies noch weniger, wenn man auf Ökologie und Nachhaltigkeit Wert legt. Die Option abseits der klassischen Immobilie ist dann das ökologische Minihaus. Dennoch gibt es auch hier verschiedene Hürden zu nehmen, um sich diesen Traum zu erfüllen …

Wohnflächen zwischen 15 und 50 Quadratmetern

Jeder Mensch hat auf seine ganz eigene Art und Weise eine spezielle Perspektive auf das Leben: Konditioniert von Eltern, Verwandten, Freunden, der Kultur, in der er aufwächst und noch vielem mehr formen sich über die Jahre hinweg Einstellungen der Welt gegenüber. Aber so wie sich Sprache, Überzeugung, Beruf und Liebesbeziehungen verändern können, ändert sich auch die Einstellung zum Wohnen und traditionelle wege werden überdacht. Ausschlaggebend hierfür kann unter anderem die Tatsache sein, dass immer weniger Bauplätze zur Verfügung stehen und die Preise gefühlt seit Jahren unaufhörlich steigen. Also warum nicht aus der Not eine Tugend machen? Die Lösung, angesichts des aktuellen Immobilienmarktes trotzdem ein Leben in Freiheit, Entfaltung und Selbstbestimmung leben zu können, sehen viele (vor allem jüngere) Menschen im Tiny House.

Auch wenn Tiny Houses unterm Strich wesentlich weniger kosten als konventionelle Häuser, ist der Quadratmeterpreis enorm: Die Preise für schlüsselfertige Tiny Houses mit um die 20 Quadratmeter Wohnfläche beginnen bei etwa 65.000 Euro. Die schüttelt man natürlich nicht einfach so aus dem Ärmel. In einem früheren Artikel hatten wir bereits Finanzierungsmöglichkeiten für Tiny Houses vorgestellt: Die Nachhaltigkeitsbanken bieten zwar Tiny-House-Kredite an, aber wer bereits im Besitz einer Immobilie ist, hat darüberhinaus noch weitere Möglichkeiten, an das Geld für ein Minihaus auf Rädern zu kommen.

Wer mit seinem „alten Leben“ im großen Haus ganz abschließen will, verkauft. Eine Option ohne Verkauf ist die altbekannte Hypothek und daneben gibt es noch die Möglichkeit eines Teilverkaufs an einen stillen Miteigentümer. Völlig unangetastet bleibt das Haus dagegen, wenn Sie eine inzwischen abgeschriebene Photovoltaikanlage verkaufen. In diesem Fall wird die Anlage verkauft, jedoch nicht abgebaut – stattdessen schließen Sie mit dem Käufer zusätzlich einen Pachtvertrag für Ihre Dachfläche, auf der die Anlage wie zuvor betrieben wird.

Übrigens können Sie auch passende leere Dachflächen zum Betreiben von Photovoltaikanlagen verpachten, die Einnahmen sind jedoch gering. Lohnenswert kann es allerdings dann sein, wenn das Dach ohnehin saniert werden muss. Dann können Sie sich diese Kosten sparen – die übernimmt der Betreiber der PV-Anlage genauso wie eine damit in Zusammenhang stehende etwaige Entsorgung der alten, möglicherweise asbesthaltigen Dacheindeckung. Mit dem gesparten Geld – und hier schließt sich der Kreis – können Sie dann z.B. Ihr Mini-Ferienhaus finanzieren.

Tiny House Movement bereits seit 1920

Eine Photovoltaikanlage lässt sich freilich ebenfalls auf einem Tiny House installieren, um das Wohnen noch nachhaltiger und vor allem unabhängiger zu gestalten. Allerdings reicht die Dachfläche nur für eine Mini-Anlage. Wenn Sie weitgehend unabhängig vom öffentlichen Stromnetz, aber gleichzeitig komfortabel leben wollen, dann geht das nicht auf dem freien Feld, sondern am ehesten auf einem minihaustauglichen Grundstück mit einem Carport neben dem Standplatz, und für diesen bietet sich die Ausstattung mit einem Solardach an. Alternativ kann eine Solaranlage neben dem Haus aufgeständert werden. So oder so kann damit dann auch ein E-Auto aufgetankt werden.

Eingeschworene Tiny-House-Bewohner haben bewusst ein Minihaus auf Rädern gewählt, um „mobil“ zu bleiben. Der Hintergedanke ist, dass das Tiny House bei Bedarf recht unkompliziert von A nach B transportiert werden kann. In der Realität zeigt sich aber, dass das Häuschen gar nicht so oft bewegt werden soll, dass es überhaupt mobil sein muss – stattdessen würde ein transportables Modulhaus in den meisten Fällen die Bedürfnisse viel besser decken.

Ob nun Tiny House on Wheels oder transportables Modulhaus, der Trend zum Kleinwohnformen wird immer deutlicher: Immer mehr Menschen leben alleine, weshalb sie weniger Wohnfläche benötigen, und immer mehr Menschen wollen ihre wohnliche Zukunft freier, nachhaltiger und bewusster gestalten. Mit zunehmender Wohnfläche entsteht mehr Besitz und damit mehr Verantwortung – was den Einzelnen mehr bindet, als ihm Freiheit zu geben. Die Verknüpfung von Wohnen auf kleiner Fläche und Freiheitsbedürfnis ist nicht neu: Bereits vor 100 Jahren gab es die ersten Wohnmobile, die den Komfort des eigenen Hauses mit dem Freiheitsgefühl des Reisens verbanden.



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Tiny House versichern – so einfach geht das!

Gastbeitrag der Oberösterreichischen Versicherung – Reichen wenige Quadratmeter Platz zum Leben? Wenn es nach Ansicht der stetig wachsenden Tiny-House-Community geht: ja. Flexibel, nachhaltig, ökologisch – ausgehend von den USA sind die Mikro-Behausungen auch hierzulande längst im Mainstream angekommen. Umso verwunderlicher, dass die großen Versicherer nicht schon längst passende Produkte für diesen schnell wachsenden Markt entwickelt haben. Die gute Nachricht für Tiny-House-Besitzer (oder jene die es noch werden wollen) gleich vorneweg: Eine gute Absicherung muss weder kompliziert noch teuer sein.

Welchen Risiken ist ein Tiny House ausgesetzt?

Aber der Reihe nach: Ob fest verankert oder auf Rädern, Bauherren in spe können sich die Bauform aussuchen, welche am besten zu ihren Bedürfnissen und ihrem Lebensstil passt – Tiny Houses auf Rädern, Modulhaus oder ein fest verankertes Minihaus. Tiny Houses sind in Zeiten von teuren Baugründen, steigenden Immobilienpreisen und knappen Platzangeboten eine leistbare Alternative. Neben den geringeren Anschaffungskosten halten sich die laufenden Kosten ebenfalls in Grenzen. Manch ein Tiny House ist überdies mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach und/oder einem Holzofen ausgestattet und somit tendenziell autark.

Für viele Tiny-House-Bewohner spielt das Thema Nachhaltigkeit und Selbstversorgung eine wichtige Rolle. Sie wollen so unabhängig wie möglich leben. Und selbstverständlich wollen sie ihr Zuhause auch für den Fall der Fälle gut geschützt wissen. Denn in einem Punkt unterscheiden sich Tiny Houses oder Minihäuser überhaupt nicht von ihren großen Pendants: Sie sind den gleichen Risiken ausgesetzt.

Gefahren wie Feuer, Sturm, Hagel oder Einbruchdiebstahl sind auch bei den neuen Wohnformen genauso vorhanden. Genau betrachtet ist das Risiko einer Beschädigung durch die dünnere „Hülle“ sogar noch eine Spur größer als bei einem massiven Ziegelhaus. Da sich die Tendenz zum Tiny House erst in den letzten Jahren etabliert hat, gab es für diesen Wohntrend noch nicht viele spezialisierte Angebote.

All-in-One-Versicherungslösung für Tiny Houses und Minihäuser

Die Oberösterreichische Versicherung hat die Nachfrage erkannt und deshalb eine spezielle Tiny-House-Versicherung entwickelt. Das Tiny House ist dabei grundsätzlich wie ein klassisches Einfamilienhaus versichert, unabhängig davon, ob es auf Rädern oder einem festen Fundament steht. Versichert sind damit also schon mal Schäden am gesamten Objekt. Da es sich bei dieser Versicherung um eine sogenannte Bündelversicherung handelt, sind auch eine Hausrat-, eine Glasbruch- sowie eine (ausschließbare) Haftpflichtversicherung inklusive.

Dieser Rundum-Schutz deckt dann unter anderem Schäden durch Brand oder Blitzschlag, Sturm und Hagel, sowie durch Leitungswasser ab. Eine Deckung von Einbruchdiebstahl inkl. Vandalismus sowie dem Raub des Objektes vom Risikoort ist selbstverständlich auch mit dabei. Wer eine Photovoltaikanlage sein Eigen nennt, für den gibt es optional auch dafür eine optimale Absicherung. Eine Fahrradversicherung (ebenfalls optional) sowie eine inkludierte Elementarversicherung gegen Gefahren wie Überschwemmung oder Schneelast und daraus folgende Schäden bis EUR 4.000 runden das Angebot ab.

Egal ob auf Rädern oder stationär auf einem fixen Stellplatz, das kleine Traumhaus kann so schon ab EUR 168,46 im Jahr abgesichert werden. Besonderes bequem für online-affine Tiny-House-Besitzer: Die Versicherung lässt sich bequem in vier einfachen Schritten rund um die Uhr von zu Hause aus abschließen. Interessierte können zunächst ohne Angabe von personenbezogenen Daten unverbindlich die Jahresprämie berechnen. Erst nach der Entscheidung für den Abschluss einer Police folgt die Abfrage persönlicher Daten und Zahlungsdetails.

Wie man sieht ist das Versichern von Tiny Houses nicht mega kompliziert. Im Gegenteil: Durch das vordefinierte Gesamtpaket, welches durch die ein oder andere Anpassung immer noch individualisiert werden kann, wird die Absicherung zum Kinderspiel. Getreu dem Motto der Oberösterreichischen: Keine Sorgen!


Weitere Informationen
Die Oberösterreichische Versicherung kann auf eine über 200-jährige Geschichte zurückblicken: Das Traditionsunternehmen wurde 1811 von König Maximilian I. von Bayern als Allgemeine Brandversicherungsanstalt für das Königreich Bayern gegründet. Die Oberösterreichische Versicherungs AG hat ihren Sitz in Linz und eine deutsche Niederlassung in Hanau. Website des Unternehmens: www.keinesorgen.de

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Wo wohnen digitale Nomaden? Genau: heute hier, morgen dort. Irgendwo im Nirgendwo. Dort, wo es schön ist. Das sind allerdings alle keine Meldeadressen, die eine Behörde akzeptieren würde. Die Frage ist daher: Welche Meldeadresse haben digitale Nomaden? Und da kommt das Tiny House ins Spiel.

Tiny Houses: eine sinnvolle Option für digitale Nomaden?

Warum ist ein Tiny House eine beliebte Anschaffung unter digitalen Nomaden? Man könnte meinen, dass die freiheitsliebenden Menschen ihr Haus einfach mit auf die Reise nehmen. Tatsächlich ist das aber nicht der Grund. Wer durch die Weiten Südamerikas streifen möchte oder das Flair der Westküste in den Vereinigten Staaten aufsaugen will, kann selbst das kleinste Haus auf Rädern nicht überall hin mitnehmen. Coworking ist hier als Modell deutlich besser geeignet.

Ein Tiny House hat jedoch andere Vorzüge: Es braucht wenig Platz, erfordert nicht viel Unterhalt und ist nicht nachtragend, wenn es über Monate leersteht. Es eignet sich daher ideal als Homebase für digitale Nomaden.

Gut zu wissen: Die Meldeadresse muss nicht zwangsläufig der (aktuelle) Wohnsitz sein. Wer das Tiny House regelmäßig nutzt, hier postalisch erreichbar ist und plant, es auch weiterhin (gelegentlich) als Wohnort anzusteuern, kann sich hier melden.

Meldeadresse in Deutschland: Das sind mögliche Vorteile

Warum ist es überhaupt sinnvoll, in Deutschland gemeldet zu sein, wenn man in der Welt zu Hause ist? Die wesentlichen Vorteile sind rechtlicher und bürokratischer Natur. Zum Beispiel dürfen nur Personen mit gemeldeter Adresse in Deutschland eine deutsche Krankenversicherung abschließen (die auch fürs Ausland gilt).

Auch eine Gewerbeanmeldung ist möglich. Einnahmen im Allgemeinen sind hingegen nicht an den Wohnort gebunden, Gleiches gilt für die Steuern. Sie fallen meist dort an, wo die Leistung erbracht wird. Digitale Nomaden sollten daher prüfen, ob sie im Ausland, in dem sie gerade arbeiten, eventuell steuerpflichtig sind.

Nicht zuletzt ist eine Heimatadresse in Deutschland auch ein praktischer Vorteil: Das Minihaus lässt sich mit wenig Aufwand unterhalten und bietet für die Zeit in Deutschland eine heimelige Unterkunft.

Alles geklärt! Dann nichts wie los – oder?

Wer sich dazu entscheidet, gemeldet zu bleiben, kann spontan ins Ausland aufbrechen. Innerhalb der Europäischen Union besteht Freizügigkeit: heute Madrid, morgen Paris und übermorgen Mailand ist kein Problem.

Anders sieht es aus, wenn es digitale Nomaden in die USA, nach Kanada oder in ein anderes fernes Land zieht. Dann gelten jeweils individuelle Einreisebestimmungen.

Visum für die Einreise: Wann ist es nötig?

Wer in außereuropäische Länder reisen möchte, benötigt häufig ein Visum. Für die Eineise in die USA mit einem ESTA und mit dem eTA für die Einreise nach Kanada gibt es auch vereinfachte Einreisegenehmigungen. Vorteil: Beide lassen sich im Internet in wenigen Minuten beantragen.

Das ESTA ist ab Beantragung zwei Jahre gültig und erlaubt unbegrenzt viele Einreisen in die USA. Der Aufenthalt ist jeweils auf maximal 90 Tage beschränkt. Die Kosten liegen bei 34,95 Euro. Eine eTA für Kanada funktioniert ähnlich, der längstmögliche Aufenthalt beträgt sechs Monate, die Gültigkeit fünf Jahre. Die Kosten für eine eTA belaufen sich auf 24,95 Euro.

Und wenn Nordamerika keine Inspirationen mehr liefert? Dann geht es weiter nach Myanmar, Kenia oder Kuba, die auf dem Digital Nomad Index noch zu den Geheimtipps gehören. Aber digitale Nomaden sind hier bekanntlich frei in ihrer Wahl und entscheiden spontan. Das Internet ermöglicht auch das: Visa für viele weitere Länder sind online in wenigen Minuten zu beantragen.

Die Bearbeitungszeit hängt vom jeweiligen Land ab, ein wenig Vorlauf bedarf die Weltreise daher schon. Das ist zum Glück kein Problem, wenn in Deutschland das Tiny House wartet: Hier lässt es sich zwischen den Welten wunderbar entspannen.

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Wie lässt sich ein Minihaus finanzieren? Dafür gibt es verschiedene Optionen. Eine davon: bestehendes Wohneigentum zu Geld machen – was nicht mit dem Verkauf verbunden sein muss!

Bestehendes Kapital aus einer Immobilie nutzen

Eine eigene Immobilie ist nicht nur das Zuhause für viele Jahre, sondern auch eine Geldanlage. Gerade in Zeiten steigender Immobilienpreise schlummern oft hohe Vermögenswerte im Eigenheim. Wer sich verkleinern möchte, kann das bestehende Immobilienvermögen nutzen, um das neue Tiny House zu finanzieren. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten:

Komplettverkauf nur selten nötig

Was kostet ein Minihaus? Die Preise für reduziertes Wohnen variieren. Schlüsselfertige Tiny Houses on Wheels gibt es ab etwa 50.000 Euro. Hinzu kommen eventuell Kosten für ein Grundstück und die Erschließung. Ein Modulhaus ist ebenfalls schon günstig zu haben. Pro Quadratmeter beginnen die Kosten bei ca. 1.800 Euro. Wer auf heimisches Holz, Solaranlage und nachhaltige Technik Wert legt, sollte allerdings mit mindestens 100.000 Euro rechnen. Auch wenn der Quadratmeterpreis höher liegt: Alles in allem bewegt sich der Preis für ein Minimalhaus deutlich unter dem einer klassischen Immobilie. Es ist daher in der Regel nicht nötig, das eigene Haus komplett zu verkaufen. Sinnvoller ist es, diesen Wert zu erhalten und gekonnt zu nutzen.

Teilverkauf statt (H)Ausverkauf

Eine gute Möglichkeit, um seine finanzielle Freiheit zu erweitern, bietet der Teilverkauf: Anders als bei der Verrentung einer Immobilie verkaufen Eigentümer oder Eigentümerin nur einen Teil ihres Gebäudes an einen stillen Miteigentümer. Im Fall eines Teilverkaufs würde der Marktwert durch einen unabhängigen und qualifizierten Gutachter ermittelt werden. Die Teilverkäufer dürfen meist selbst entscheiden, wie hoch der veräußerte Anteil ausfallen soll. Bis zu 50 Prozent dürfen dabei verkauft werden. Ein weiterer Vorteil des Teilverkaufs: Die Auszahlung der Wunschsumme erfolgt schnell. Somit kann das Potenzial der Immobilie sofort genutzt werden. Einfaches Beispiel: Ein Haus wurde mit 300.000 Euro geschätzt, die Eigentümer verkaufen ein Drittel und erhalten 100.000 Euro ausbezahlt – ausreichend Kapital für ein Minihaus.

Gut zu wissen: Wer einen Teil der eigenen Immobilie verkaufen möchte, sollte ein Nießbrauchrecht vereinbaren. Dieses wird im ersten Rang des Grundbuchs eingetragen und sichert dem Eigentümer ein lebenslanges Wohn- und Nutzungsrecht an der gesamten Immobilie.

Ein Klassiker: Hypothek auf die eigene Immobilie

Eine weitere Option ist die Hypothek. Hier dient das eigene Haus, vereinfacht gesagt, als Absicherung für einen Kredit. Damit erhält die Bank das Recht, die Immobilie zu verwerten, sofern der Schuldner oder die Schuldnerin die Raten nicht mehr abzahlen kann. Das erleichtert es erheblich, einen Kredit zu erhalten.

Wahlweise ist es möglich, die Hypothek auf das Minihaus aufzunehmen. Allerdings akzeptieren nicht alle Banken diese Option – und generell nur bis zu einer in Abhängigkeit vom Kreditbedarf stehenden Altersgrenze. Eine Hypothek auf das Tiny House ist rechtlich überdies nur dann möglich, wenn dem Besitzer auch das Grundstück gehört, auf dem es steht – und das Minihaus muss dort stationär errichtet werden.

Raffiniert: Vermietung und Leasing

Mit etwas Glück ist es sogar möglich, das neue Minihaus gefühlt ohne eigene Belastung zu finanzieren. Das funktioniert so: Einige Anbieter bieten – gegebenenfalls jedoch nur im Fall einer gewerblichen Nutzung – das Modulhaus zum Leasen an. Die Besitzer zahlen dann eine monatliche Rate über einen definierten Zeitraum – zum Beispiel zwei Jahre lang. Am Ende dieser Laufzeit haben Sie die Option, das Minihaus komplett zu erwerben. Dafür wird eine Schlussrate fällig. Ihre Höhe richtet sich nach den bisher geleisteten Zahlungen und dem Wert des Hauses. Im Allgemeinen übersteigt sie den Wert der Monatsraten deutlich.

Leasingraten ohne zusätzliche finanzielle Belastung? Ja, denn wer ein (großes) Haus besitzt, kann dieses ganz klassisch vermieten. Dank der hohen Nachfrage nach Wohnraum lassen sich aktuell hohe Einnahmen erzielen. Wer also das Glück hat, mit den Mieteinnahmen die Leasingraten bezahlen zu können, muss kein Geld aus eigener Tasche beisteuern. Ob dieser Plan in der Realität aufgehen kann, zeigt eine individuell durchgeführte Kalkulation.

Selbstverständlich eignet sich die Vermietung auch, um einen Kredit zu tilgen. Was besser passt, richtet sich nach dem Einzelfall. Beim Leasing sind die Raten meist etwas niedriger, dafür steht die hohe Schlussrate an. Ein klassischer Kredit wird eventuell nur bei zusätzlichen Sicherheiten vergeben, etwa der Hypothek. Vorteil beider Varianten ist, dass das Eigentum erhalten bleibt. Nach Abschluss der Finanzierung können die Mieteinnahmen dann sogar als Zusatzeinkommen dienen.

Bildquellen: AndreyPopov (Bild 1), Feverpitched (Bild 2), gopixa (Bild 3), jeweils via istock.com.


Etwas Ähnliches wie Tiny Houses kennen die meisten von uns schon aus der Kindheit: Peter Lustig machte den unkonventionellen Lebensstil im gepimpten Bauwagen berühmt. Tiny Houses sind jedoch mehr als aufgemotzte Bauwagen: Der Wandaufbau entspricht von vorneherein dem eines Holzständerhauses und auch architektonisch muten die Häuschen auf Rädern wie ein kleines Wohngebäude und nicht wie ein Holzwohnwagen an. Dennoch, was für den einen den Traum auf Erden darstellt, mag bei anderen lediglich ein Stirnrunzeln auslösen.

Tauchen Sie im folgenden Artikel mit uns in die Welt der Minimalhäuser ein und lassen Sie sich begeistern! Und wer weiß, vielleicht geben Sie ja schon bald selbst Ihr eigenes Minihaus in Auftrag …

Was ist ein Tiny House?

Ein Tiny House „on Wheels“, also auf Rädern, zeichnet sich in der Regel durch eine Grundfläche von 15-18 Quadratmetern aus – hinzu kommt bei den Tiny Houses mit Satteldach meist ein Schlafloft, welches jedoch aufgrund der geringen Höhe nicht zur Wohnfläche hinzugezählt werden kann. Zugunsten der Mobilität sind diese Häuschen auf einem Fahrwerk mit Tandem-Achse aufgebaut und können hinter einen zugkräftigen Pkw gehängt werden.

Neben Tiny Houses gibt es eine zunehmende Zahl an Minimalhäusern jeglicher Güte. Die Wohnfläche wird durch trickreiche Konstruktionen optimal genutzt. Das Bett unter dem Giebel, versteckte Stauräume und ausklappbare Möbel bieten den Besitzern alles an Einrichtung, was es zum guten Wohnen braucht. Aber Minimalhäuser sind nicht nur funktional eingerichtet: Moderne Kleinsthäuser, wie das auf dem folgenden Foto abgebildete Cabin One, bestechen durch ein ansprechendes Design – innen wie außen – und können daher ein richtiger Augenschmaus sein.

Tiny Houses oder Wohnmodul, mobil oder transportabel?

Auch wenn sich der Platz im Tiny House auf ein Minimum reduziert, zeichnet sich diese Wohnform je nach beabsichtigter Nutzung durch den einen oder anderen Vorteil aus: Tiny Houses „on Wheels“ sind zwar in der Regel nicht fürs Reisen konzipiert, aber bei Bedarf lässt sich aufgrund der Räder relativ einfach der Standplatz wechseln. Größere Modelle, die das für den Straßenverkehr zulässige Maximalgewicht von 3,5 Tonnen überschreiten, werden – genauso wie Wohnmodule ohne Räder – per Kran verladen und auf einem Tieflader zum nächsten Standort transportiert.

Von den meisten Minihaus-Enthusiasten wird die Transportfähigkeit als großer Pluspunkt angesehen, lässt sich so doch bei Bedarf relativ unkompliziert mitsamt dem Hausstand – und samt dem Haus – umziehen.

Herausforderungen, die Tiny Houses mit sich bringen

Ein Tiny House bietet zahlreiche Vorteile, kann seine Besitzer jedoch auch vor die ein oder andere Herausforderung stellen. Diese beginnen oftmals schon bei der Bauplanung:

Bauherren, die ihr eigenes Haus selbst entwerfen möchten, werden rasch merken, wie schwierig es ist, kleine effiziente Grundrisse zu planen. Da sich die transportablen Minihäuser erst seit Kurzem etabliert haben, gibt es zwar bereits einige beeindruckende Vorbilder, aber noch kaum professionell erstellte Baupläne, an denen man sich orientieren kann.

Der begrenzte Wohnraum hat aber nicht nur Auswirkungen auf den Grundriss, sondern beeinflusst natürlich das gesamte Leben: Für viel Besitz gibt es schlicht und einfach nicht genug Stauraum. Falls Sie sich also für den Bau oder Kauf eines Minihauses entscheiden, sollten Sie sich beizeiten von einem ausladenden Kleiderschrank und Ihrer Büchersammlung verabschieden.

Nicht zuletzt gibt es auch zu bedenken, dass Tiny Houses keine passende Behausung für Familien sind – die Entwürfe sind maximal auf zwei Personen ausgerichtet. Möchte man flexibel bei der Familien- oder Beziehungsplanung sein, ist es ratsam, sich eher in Richtung Modulhaus zu orientieren. Bei den Wohnmodulen jedoch beginnen die Flächen bei etwa 25 Quadratmetern mit variabler Erweiterung. Durch Koppelung beziehungsweise späteren Anbau lässt sich ganz nach Bedarf weitere Wohnfläche schaffen und der Wohnraum besser strukturieren.

Das führt uns zum nächsten Punkt: Privatsphäre. Tiny Houses bestehen in der Regel aus einem einzigen Raum, der optimal genutzt wird. Es gibt also keine Möglichkeit zum Zurückziehen – weder vor dem Partner, noch vor Kindern, noch vor Haustieren.

Was kostet ein Tiny House und was ein modulares Minihaus?

Die Kosten eines Tiny House „on Wheels“ sind natürlich in erster Linie von den Baumaterialien, der Ausstattung und der Größe abhängig. Beim Eigenbau kann ein Budget zwischen 20.000 und 30.000 Euro ausreichen, um sich den Traum vom Mini-Eigenheim zu verwirklichen. Die Preise für bezugsfertige Tiny Houses beginnen bei rund 65.000 Euro, was einem Quadratmeterpreis von etwa 3.5000 Euro entspricht – wesentlich höher also als bei konventionellen Wohnhäusern. Die Preise für Modulhäuser beginnen dagegen bei um die 2.500 Euro pro Quadratmeter.

Wegen des – im Vergleich zu konventionellen Häusern – kleineren Kaufpreises und der späteren niedrigeren Unterhaltskosten achten viele Bauherren, die sich einmal für diese Wohnform entschieden haben, beim Innenausbau und der Innenausstattung vermehrt auf Qualität. Egal ob stilvolle Fliesen, Designer-Badkeramik oder der hochwertige Fussboden, aufgrund der kleinen Wohnfläche kann mehr in solche Details investiert werden.

Vorteile gegenüber konventionellen Neubauten

Die Kosten für den Erwerb und Ausbau sind das eine, die für den Unterhalt jedoch das andere – und hier überzeugen die Minimalhäuser. Hinzu kommen ökologische Aspekte: Moderne Minimalhäuser gelten als äußerst umweltfreundlich. Hier ein paar der Gründe:

  • der Energiebedarf zur Herstellung ist gering, ebenso der Baustoffverbrauch
  • die überbaute Fläche ist klein, die Flächenversiegelung minimal
  • im Minihaus lebt man sparsamer, schon durch die geringe Fläche sinkt der Konsum
  • der tägliche Energieverbrauch ist gering, oftmals wird der benötigte Strom selbst produziert.

 

Tiny Houses und Minihäuser in Deutschland

Die Deutschen lieben Tiny Houses „on Wheels“ und auch die Reportagen über Bauprojekte, allerdings gibt es bisher nur eine kleine Szene von BauherrInnen, die sich an das Abenteuer des Selbstbaus gewagt haben. Das mag zum Teil auch am deutschen Baurecht liegen, das für die kleinen Häuschen auf Rädern die gleichen strengen Maßstäbe anlegt wie für andere Wohnhäuser.

Neben den bürokratischen Hürden stellt aber auch der Wohnkomfort (zumindest gedanklich) ein Hindernis dar: Die meisten Menschen können sich nicht vorstellen, ihr Leben auf nur wenige Quadratmeter zu reduzieren. Darüber hinaus planen die Deutschen sehr gerne langfristig und setzen auf Sicherheit – Kriterien, die diametral stehen zum Wohnen im Tiny House „on Wheels“.

Mit den modular aufgebauten Minihäusern verhält es sich anders. Diese übertreffen die Tiny Houses „on Wheels“ in vielerlei Hinsicht an Vorzügen und können daher für alle, die einfach nur „übersichtlicher“ wohnen wollen, eine echte Alternative zur Wohnung – oder zum bisherigen großen Haus – darstellen:

  • Flexibilität hinsichtlich eines Standortwechsels aufgrund der Transportierbarkeit
  • geringerer Quadratmeterpreis
  • die Kriterien für den Erhalt einer Baugenehmigung werden leichter erfüllt
  • barrierefrei gestaltbarer Wohnraum
  • Einfügungsgebot in die Umgebungsbebauung wird eher befolgt.

 
An mehreren Standorten werden – auch von öffentlicher Seite – inzwischen Minihaus-Siedlungen geplant. Wir dürfen gespannt sein, wie sich diese Nische des Immobilienmarktes entwickelt.

Bildquellen: Matthias Voss – Babelsberg (Bild 1, CC BY-SA 3.0), inrainbows/Shutterstock.com (Bild 2), Cabin One (Bild 3)


Aktion beendetMinimalhaus für Urlaub & Vermietung

 
Die Cabin Spacey GmbH, Entwickler und Hersteller stylischer und hochwertiger Minimalhäuser, entwickelt derzeit in Gartow, Niedersachsen eine Mini-Ferienhaussiedlung, bestehend aus vier Objekten:

  • zwei Cabin One-Minimalhäuser mit je 35 m² Bruttofläche (bzw. 28 m² Nutzfläche)
  • zwei Cabin Suite-Minimalhäuser mit je 66 m² Bruttofläche (bzw. 55 m² Nutzfläche).

Verkauft werden die transportablen Wohnmodule, angeschlossen und komplett eingerichtet – bezugsfertig sind sie voraussichtlich im Juli 2021. Für das Grundstück wird ein (Erbbau-)Pachtvertrag – auf Wunsch mit einer Laufzeit bis zu 99 Jahre – vermittelt.

Da wir dieses Projekt als eine gute Gelegenheit für interessierte Bauherren ansehen, ohne viel Bürokratie – die übernimmt der Anbieter – ein Mikrohaus in landschaftlich reizvoller Lage zur Selbstnutzung (Erstwohnsitz möglich) oder als Investitionsobjekt zu erwerben, stellen wir Ihnen hier die Eckdaten bereit. Bei Interesse können Sie über das untenstehende Formular Exposés mit weiteren Informationen anfordern.

Rundum-Sorglos-Pakete #1+2

Cabin One (35 m²)

Ausstattung: offener Wohn-/Koch-/Ess-Bereich, Küchenzeile mit hochwertigen Einbaugeräten, Schlafempore für zwei, Tageslicht-Bad, Fußbodenheizung
Grundstück: 386 m²
Monatl. Pachtkosten Grundstück: 170 € (zzgl. Betriebskosten)
Paketpreis (inkl. Mwst.): 166.100 € Sonderpreis bis 15.04.2021: 155.400 € provisionsfrei vom Hersteller

Im Preis enthalten:
– Baugenehmigung
– Vorbereitung des Grundstücks mit Gründung
– Transport der Häuser
– Aufbau und Montage
– Herstellen des Pkw-Stellplatzes
– Gestaltung der Außenanlage


Rundum-Sorglos-Paket #3

Cabin Suite (66 m²)

Ausstattung: offener Wohn-/Koch-/Ess-Bereich, Küche mit hochwertigen Einbaugeräten, Schlafzimmer mit Doppelbett, Einzel-Schlafempore, Tageslicht-Bad, Fußbodenheizung
Grundstück: 799 m²
Monatl. Pachtkosten Grundstück: 320 € (zzgl. Betriebskosten)
Paketpreis (inkl. Mwst.): 297.500 € Sonderpreis bis 15.04.2021: 278.700 € provisionsfrei vom Hersteller

Im Preis enthalten:
– Baugenehmigung
– Vorbereitung des Grundstücks mit Gründung
– Transport der Häuser
– Aufbau und Montage
– Herstellen des Pkw-Stellplatzes
– Gestaltung der Außenanlage

Rundum-Sorglos-Paket #4

Cabin Suite (66 m²)

Ausstattung: offener Wohn-/Koch-/Ess-Bereich, Küche mit hochwertigen Einbaugeräten, Schlafzimmer mit Doppelbett, Einzel-Schlafempore, Tageslicht-Bad, Fußbodenheizung
Grundstück: 832 m²
Monatl. Pachtkosten Grundstück: 320 € (zzgl. Betriebskosten)
Paketpreis (inkl. Mwst.): 299.300 € Sonderpreis bis 15.04.2021: 280.300 € provisionsfrei vom Hersteller

Im Preis enthalten:
– Baugenehmigung
– Vorbereitung des Grundstücks mit Gründung
– Transport der Häuser
– Aufbau und Montage
– Herstellen des Pkw-Stellplatzes
– Gestaltung der Außenanlage

KURZBESCHREIBUNG DER DESIGNHÄUSER

Die Wohnmodule eröffnen auf 35 bzw. 66 Quadratmetern mit ihrer minimalistischen Designsprache und dem sorgfältig durchdachten Grundriss eine neue Perspektive des Wohnens und Erholens.

Großzügige Panoramafenster gewähren wunderbare Ausblicke und fluten den Raum mit Licht. Holz im Innenbereich ist besonders ökologisch und sorgt für ein angenehmes und gesundes Raumklima. Die Designhäuser sind mit einem Tageslichtbad, gemütlichen Loftbett und einer hochwertigen Küche inklusive Einbaugeräte ausgestattet. Intelligente Stauraumlösungen im gesamten Haus sorgen zudem für ausreichend Platz für Kleidung und andere Dinge. Machen Sie sich mit einer Onlinebesichtigung eines Cabin One-Designmoduls einfach selbst ein Bild!

Die Terrasse erweitert den Wohnbereich in den traumhaften Garten, welcher individuell gestaltet werden kann.
Bei dem Grundstück handelt es sich um ein Pachtgrundstück. Durch die niedrige Anfangsinvestition und die begehrte Lage ist die einzigartige Immobilie besonders attraktiv für die Vermietung an Feriengäste.

LAGEBESCHREIBUNG

Die Gemeinde Gartow liegt im Osten des Wendlands, Niedersachsen. Für die schnelle Erfrischung und als Highlight der Region liegt der Gartower See nur 5 Gehminuten vom Grundstück entfernt. Für alle die Wellness lieben, lädt die nur 10 Minuten zu Fuß entfernte Wendland-Therme zum Entspannen ein. Zahlreiche Naturhighlights und touristische Ausflugsziele bieten sich Entdecken an: Die Elbe und das Grüne Band im Norden, die Nemitzer Heide im Süden, der Luftkurort Arendsee.
Gartow ist mit dem ÖVPN an den Bahnhof Dannenberg angebunden. Von hier bestehen Zugverbindungen nach Hamburg (1:40h), Wolfsburg (3:30h) und Berlin (4:00h). Autobahnanbindung besteht zur A14/A24 im Norden und der A2 im Süden.

Träumen Sie von einem eigenen kleinen Ferienhaus in traumhafter Lage oder sind Sie an einer Investition in ein Ferienobjekt interessiert? Dann fordern Sie von uns weitere Informationen zu dem Ferienhausprojekt am Gartower See an!
 

EXPOSÉ-ANFORDERUNG


Auch wenn der Stromverbrauch in kleinen Häusern (sofern sie nicht noch mit Nachtspeicheröfen beheizt werden) naturgemäß recht niedrig ist, lohnt es sich dennoch beim Umzug in ein Minihaus über die Wahl des zukünftigen Stromversorgers nachzudenken – inzwischen umso mehr, da während eines Lockdowns zuhause mehr Strom verbraucht wird.
Durch einen Vergleich der unterschiedlichen Stromanbieter und ihren Konditionen, lässt sich der passende Anbieter finden und oftmals bares Geld sparen. Wir möchten Ihnen in diesem Blogartikel aufzeigen, wie man mit wenigen Schritten den für die eigenen Ansprüche idealen Stromlieferanten findet …

Schritt #1: Jahres-Energieverbrauch bestimmen

Um den passenden Tarif zu finden, sollte der eigenen Jahresverbrauch ermittelt werden. Ein Zwei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht im Jahr etwa 3.000 Kilowattstunden. Leben vier Personen in einem Haushalt fallen im Schnitt 4.200 Kilowattstunden an. Den Verbrauch findet man in der letzten Abrechnung. Ist man in der letzten Abrechnungsperiode umgezogen, sollte man den Wert hochrechnen, indem man den Abrechnungswert der Periode durch die geleisteten Tage rechnet und mit 365 multipliziert.

Schritt #2: Vergleichsportale nutzen

Mithilfe von unabhängigen Vergleichstools können die verschiedenen Anbieter verglichen werden. Dies gibt schnell und einfach einen guten Überblick, welcher Tarif am besten zu den eigenen Anforderungen passt. In der Regel werden hierfür lediglich wenige Daten wie jährlicher Stromverbrauch, Vertragslaufzeit und Wohnort bzw. Postleitzahl benötigt. Die meisten Portale bieten auch einen Bereich für Kundenbewertungen, wo man unabhängige Meinungen zu den Stromanbietern erhält.


Schritt #3: Die verschiedenen Stromanbieter genau vergleichen

Viele Anbieter sehen auf dem ersten Blick zwar gut aus, können jedoch einige unvorteilhafte Konditionen haben. Hier sollte man genauer hinschauen. Zu den größten Energieunternehmen in Deutschland gehören E.ON, RWE, EnBW, Vattenfall und EWE – alles Unternehmen, die den Strom vorrangig aus Atomkraft- und Kohlekraftwerken beziehen.

Viele andere Anbieter stehen zu diesen Konzernen in eigentumsrechtlichen Verbindungen. Zwar bieten inzwischen auch konventionelle Stromerzeuger Ökostromtarife an, jedoch handelt es sich hierbei um einen sogenannten „falschen Ökostrom“ d.h. Ökostrom, dessen Bezug die Energiewende im Gegensatz zum „echten Ökostrom“ nicht voranbringt. „Grün“ erscheinende Tochterfirmen der Big Player mögen zwar Öko-Kraftwerke betreiben, das Hauptengagement liegt aber immer noch im Bereich Kohle und Atom.

Kriterien, aufgrund derer Sie Anbieter von „echtem Ökostrom“ von derartigen Tochterfirmen unterscheiden können, sind …

  • Stromerzeugung zu 100% aus erneuerbaren Energien
  • Förderung des Ausbaus erneuerbarer Energeien in Deutschland
  • Unabhängigkeit von konventionellen Stromerzeugern

 
Ganz gleich, ob konventioneller oder Ökostromanbieter, auf folgende Punkte sollten Sie bei der weiteren Auswahl Wert legen:

  • Strompakete vermeiden,
  • Vorkasse ablehnen,
  • Laufzeiten über ein Jahr vermeiden,
  • auf kurze Kündigungsfristen achten,
  • auf anerkannte Ökostrom-Siegel setzen,
  • Stromanbieter-Bewertungen prüfen,
  • Nachtstromtarife vergleichen.

 

Schritt #4: Wechselservice in Anspruch nehmen

Die meisten Stromanbieter haben einen Wechselservice und übernehmen die Kündigung des bisherigen Stromversorgers bei einem Stromanbieterwechsel. Auf diese Weise spart man sich viel Verwaltungsaufwand.

Hat der aktuelle Stromanbieter eine lange Kündigungsfrist, empfiehlt es sich jedoch, die Kündigung selbst zu übernehmen, um die Fristen definitiv einzuhalten. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass der alte Vertrag nicht durch ein Versäumen der Kündigungsfrist verlängert wird.

Schritt #5: Frist des Anbieterwechsels im Auge behalten

Es ist gesetzlich festgelegt, dass der Wechsel des Stromlieferanten höchstens drei Wochen in Anspruch nehmen darf – die Frist gilt ab dem Tag des Eingangs der Kündigung beim bisherigen Stromlieferanten. Wird diese Frist überschritten, sollte beim bisherigen Versorger nachgehakt werden, warum es zu Verzögerungen kommt. Mögliche Ursachen sind beispielsweise fehlerhafte Ablesedaten, falsche Zählernummern oder verloren gegangene Post.

Schritt #6: Zählerstand an neuen Versorger übermitteln

Befindet sich der Stromanbieterwechsel in den letzten Schritten, müssen der alte und neue Versorger den Zählerstand erfahren, um den jeweiligen Wechselvorgang abschließen zu können. Je nach Versorger kann dies entweder per Post oder online geschehen. Sobald dies erfolgt ist, schickt der bisherige Versorger die Abschlussrechnung raus und der Wechsel ist durchgeführt.

Fazit

Ein Umzug ist ein hervorragender Zeitpunkt, um zu einem Ökostromanbieter zu wechseln. Ein Vergleich der verschiedenen Versorger bietet oft die Möglichkeit, die Stromkosten niedrig zu halten und von Angeboten zu profitieren.

Und hier noch einmal zur Veranschaulichung die obigen 6 Schritte in einer Infografik:
 

Bildquellen: Depositphotos (Bild 1), Karsten Würth / Unsplash (Bild 2), vertragstools.de (Infografik)