So halten Sie Ihr Tiny House (weitgehend) insektenfrei

In der Regel werden Tiny Houses abseits der Innenstädte errichtet. Sie befinden sich am Stadtrand oder auf dem Land. Zum einen entspricht Naturnähe – wie auch Zwischenergebnisse unserer aktuellen Minihaus-Umfrage 2019 bestätigen – dem Wunsch der Mehrheit der (ggf. zukünftigen) Tiny-House-Bauherren, zum anderen sind die Grundstücke außerhalb der Ballungsräume deutlich günstiger. Der Kostenvorteil wird also noch größer.

Allerdings bringt das Leben in der Natur auch Nachteile mit sich: Gerade im Sommer können Mücken, Fliegen oder andere Insekten zu einem echten Problem werden. Fliegen suchen tagsüber im Haus Schatten und kühle Ecken, Fruchtfliegen fühlen sich vom Obst im Küchenbereich angezogen und Stechmücken vom Menschen. In einem Tiny House, in dem das Leben in einem einzigen Raum statt findet, kann sich auf diese Weise unter Umständen eine ganze Schar fliegender Plagegeister versammeln. Aus diesem Grund spielt die Vorsorge bei Tiny Houses eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Nur ein wirkungsvoller, konstruktiver Insektenschutz kann dafür sorgen, dass Sie die Sommermonate ungestört genießen können. Dieser Beitrag enthält ein paar Tipps zu Maßnahmen, mit denen Sie sich am besten schützen können …

Hochwertige Fliegengitter bieten guten Schutz

Im Sommer ist es insbesondere in den Abendstunden wichtig, dass das Haus gut durchgelüftet wird. Denn bei warmen Temperaturen verbietet es sich tagsüber, das Haus durch ein geöffnetes Fenster unnötig aufzuheizen. Beim Lüften in den Abendstunden werden leider zahlreiche Insekten ins Haus gelockt. Schon eine kleine Lichtquelle ist ausreichend, damit viele der kleinen Störenfriede den Weg in Ihr Tiny House finden. Das können Sie glücklicherweise mit hochwertigen Fliegengittern weitestgehend verhindern, denn solche Fliegengitter werden individuell auf Ihre Fenster angepasst, um den optimalen Schutz zu gewährleisten. Außerdem zeichnen sie sich durch eine lange Lebensdauer aus, anstatt schon nach wenigen Monaten locker zu werden oder Löcher zu bekommen. Ob günstige Fliegengitter vom Discounter eine Alternative sind, muss von Fall zu Fall entschieden werden: Oft bekommt man diese nicht im exakt passenden Maß. Darüber hinaus ist die Langlebigkeit eher fraglich und es bewahrheitet sich nach dem Kauf unter Umständen der Spruch “Wer heute spart, zahlt morgen doppelt”. Insofern kann es ratsam sein, sich für ein qualitativ hochwertiges Produkt vom Fachmann zu entscheiden.
Eine der Websites, auf der Sie sich weiterführend über verschiedene Arten von Fliegengittern für Türen, Fenster und Dachfenster informieren können, ist Insektum.de. Dort finden Sie übrigens auch Informationen über verschiedene mögliche Gewebearten, mit denen ein Fliegengitter bespannt werden kann, wie z.B. ein fast unsichtbares Gewebe, ein Pollen- und ein Elektromogschutzgewebe.

Weitere empfehlenswerte Maßnahmen zum Schutz vor Insekten

Mit Fliegengittern an den Fenstern und der Tür haben Sie bereits einen guten Schutz vor Insekten, denn damit gibt es kaum noch einen Weg für die kleinen Tierchen, um in Ihr Haus zu gelangen. Trotzdem können Sie mit dem richtigen Verhalten dafür sorgen, dass Sie noch wirksamer gegen Insekten geschützt sind. Oft werden Fliegen und andere Eindringlinge wie Ameisen und Küchenschaben von Lebensmitteln angelockt. Wie bereits erwähnt ist das in Tiny Houses ein spezielles Problem, da hier keine räumliche Trennung zwischen der Küche und den anderen Bereichen besteht.
In Tiny Houses ist oft nur ein kleiner Kühlschrank vorhanden. Lebensmittel, die dies theoretisch vertragen, werden deshalb im Regal gelagert oder auf die Anrichte gestellt. Auf diese Weise können willkommene Futterquellen für Insekten geschaffen werden. Mahlzeiten und offene Nahrungsmittel sollten aus diesem Grund stets abgedeckt oder gut verpackt werden, damit Insekten keinen Zugriff haben. Möglicherweise kommt in den Sommermonaten auch die Nutzung einer Kühlbox in Betracht. Eine gute Kühlbox schließt sehr dicht und sorgt dafür, dass der Inhalt sicher vor Schädlingen ist. Außerdem bietet sie Schutz vor Erwärmung und sorgt dafür, dass sich die Speisen länger halten. Fleisch und Molkereiprodukte sollten gerade bei warmen Temperaturen natürlich weiterhin im Kühlschrank platziert werden. Für Obst und Gemüse ist dies aber die perfekte Alternative, wenn der Platz im Kühlschrank nicht mehr ausreicht.

Wer mit Hund oder Katze in einem Tiny House wohnt und Futter zur freien Verfügung bereit stehen hat, sollte dies im Sommer auf Trockenfutter beschränken. Nassfutter sollte dann nur zu festen Zeiten verfüttert, Überreste im Anschluss gleich verschlossen und gekühlt aufbewahrt werden. Nicht nur ziehen offene Schalen mit Nassfutter viele Fliegen an, offen gelagerte Fleischerzeugnisse können im Sommer recht schnell zu unappetitlichen Phänomenen führen. Gerade im Tiny House mit seinen Einbauten und vielen Versteckmöglichkeiten für Insekten ist also auf Hygiene zu achten.

Bildquellen: Tiny Heaven (Bild 1), strikers/Pixabay, Petra Boekhoff/Pixabay

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