Leben in kleinen Modulhäusern –
7 Tipps und Tricks für die Einrichtung

Wenn Sie Schlafen, Essen und Arbeiten in einem Raum verbinden möchten, sind praktische Lösungen gefragt. Schließlich soll der Alltag trotz begrenzter Wohnfläche komfortabel sein. Wir zeigen mit welchen Tricks und Einrichtungsmöglichkeiten Sie aus einem Einraum-Modulhaus oder einem zu Wohnzwecken ausgebauten Seecontainer das Maximum herausholen.

  • Bedarf ermitteln

    In erster Linie geht es bei der Raumplanung von Einzimmer-Behausungen darum, herauszufinden welche Aktivitäten innerhalb des Raums am meisten Platz in Anspruch nehmen. Gehen Sie Ihren Tagesablauf durch und stellen Sie fest, wie viel Fläche zum Wohnen, Schlafen, Essen und Arbeiten benötigt wird. Ist ein besonders großer Schreibtisch notwendig und damit ein entsprechend großzügiger Arbeitsbereich, oder ist Ihnen stattdessen ein üppiger Wohnbereich zum Entspannen wichtig?

    schreibtisch

  • Schlafbereich gestalten

    Das Bett nimmt insbesondere bei größeren Modellen für zwei Personen viel Platz in Anspruch. Ist in der Höhe keine entsprechende bauliche Grenze gesetzt, wäre die Integration eines Schlaflofts denkbar. Neben Hochbetten sind auch solche Etagenlösungen ideal, um die Bodenfläche frei zu halten und einen gemütlichen Schlafplatz zu schaffen. Eine andere Möglichkeit stellen Schlafsofas dar. Sie kommen tagsüber als Sitzgelegenheit und nachts zum Schlafen zum Einsatz. Derartige Polstermöbel zeichnen sich durch ein Höchstmaß an Flexibilität aus. Mit wenigen Handgriffen verwandeln sie sich von der platzsparenden Couch in bequeme Schlafzonen mit reichlich Liegefläche. Wie Sie dem Onlineshop des Sofa-Fachhandels Cnouch entnehmen können, gibt es Schlafsofas in den unterschiedlichsten Formen, Farben und Materialien. Für Modulhäuser mit nur einem Raum eignen sich Modelle mit integrierten Bettkästen besonders gut. Der zusätzliche Stauraum ist ideal zum Verstauen von Bettwäsche.

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  • Trennwände und Nischen

    Wenn sich der gesamte Alltag in einem Raum abspielt, ist es sinnvoll einige Bereiche voneinander zu trennen. Mit halbhohen Regalen, Kommoden oder Sideboards können Sie den Schlafbereich vom Arbeitsplatz trennen, ohne Räume optisch zu verkleinern. Da die Sicht nicht vollständig eingeschränkt ist, sondern lediglich eine Unterteilung stattfindet, bleibt der offene Raumcharakter erhalten. Möchten Sie eine konkrete Trennung können Vorhänge, Paravents oder Seile mit Kletterpflanzen Alternativen sein. Gleichzeitig dienen Nischen dazu Schreibtische oder Schlafplätze zu platzieren und indirekt vom Wohnbereich abzugrenzen. Falls der Raum keine Nischen hergibt, lassen sie sich mit Mobiliar künstlich herstellen.

  • Zonen optisch abgrenzen

    Nicht immer sind Trennwände aus Möbeln oder eine entsprechende Platzierung der Möbel realisierbar, um die verschiedenen Wohnbereiche voneinander zu trennen. Für diesen Fall gibt es optische Tricks, die Sie sich zunutze machen können. Durch eine farbliche Abhebung mit einem Teppich lässt sich zum Beispiel der Wohnbereich mit Schlafcouch von Ess- und Arbeitsplatz separieren. Die Trennung findet lediglich optisch statt, doch das reicht, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Außerdem sind Wandfarben effektiv. Streichen Sie eine Ecke des Raums zum Beispiel orange und richten Sie dort den Wohnbereich ein. Diese Farbe fördert die Kommunikation und regt den Appetit an. Den Arbeitsbereich könnten Sie stattdessen z.B. in Weiß oder Braun gestalten.

  • Arbeitsfläche schaffen

    Nicht immer muss es ein separater Schreibtisch sein. Oft lässt sich die Arbeit auch am Küchen- oder Esstisch erledigen. Der Platzanspruch hängt individuell von Ihrer Tätigkeit ab. Wer ausschließlich mit Laptop und am liebsten auf dem Sofa arbeitet, wird höchstwahrscheinlich sogar ohne Tisch auskommen. Die damit eingesparte Fläche lässt sich für ein Plus an Wohnkomfort nutzen. Falls auf einen Schreibtisch nicht verzichtet werden kann, sind platzsparende Klapptische positiv. Aber auch Schrankwände mit integriertem Arbeitsplatz wären praktisch. Der Vorteil ist, dass der Arbeitsbereich nach getaner Arbeit hinter geschlossenen Fronten verschwindet.

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  • Sitzgelegenheiten für Gäste

    Wenn Sie häufiger Gäste erwarten, sollten Sie ausreichend Sitzgelegenheiten parat haben. Um im Alltag keinen wertvollen Platz zu verschwenden, sind stapel- oder klappbare Stühle beziehungsweise Hocker optimal. Werden Hocker gewählt, sollten es Modelle sein, die sich gleichzeitig als Aufbewahrung verwenden lassen. Das schafft zusätzlichen Stauraum.

  • Das perfekte Lichtkonzept

    Neben Möbeln, Farben und Accessoires lässt sich Licht zur Raumgestaltung einsetzen. Tief hängende Pendelleuchten über dem Essbereich sorgen für einladende Lichtverhältnisse, während eine flexible Schreibtischleuchte eine klare Arbeitsatmosphäre schafft. Kombinieren Sie Steh-, Pendel- und Wandleuchten um ein dynamisches Lichtkonzept zu arrangieren und auf jede Situation reagieren zu können. In der Onlineausgabe des Magazins Brigitte wird treffend ergänzt: „Wandleuchten nehmen keinen Platz auf Tischen oder Boden weg und tauchen, wie alle Spots, die Umgebung in ein diffuses Licht – extrem schmeichelhaft für kleine Räume.“

In einer Galileo-Sendung vom Dezember 2014 wurde das schmalste Haus Kölns vorgestellt: Ein in einer Baulücke hochgezogenes Gebäude, das stellenweise nur 2,45 Meter breit ist. Im folgenden Ausschnitt aus der Sendung erfahren Sie, wie dreißig Quadratmeter Wohnfläche clever ausgestattet werden. Die darin präsentierten Lösungen können als Inspiration dienen und Ihnen das Einrichten erleichtern:

Sollten Sie Tipps zur Badezimmereinrichtung benötigen, finden Sie in einem unserer früheren Artikel weitere Informationen.

Bildquellen: StockSnap (Bild 1), Unsplash (Bild 2), fancycrave1 (Bild 3),  jeweils unter pixabay.com

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