Kleine Häuser einrichten, die Dritte

Drüben im Blog der Möbelfreunde haben wir heute einen schon etwas älteren, aber keineswegs überholten Artikel über platzsparende Möbel entdeckt, der nun Anlass zur Fortsetzung der Reihe “Kleine Häuser einrichten” dienen soll. Im darin enthaltenen Video werden faszinierende platzsparende Lösungen vorgestellt, die aus Couchtischen Esstische und aus Wandschränken Betten werden lassen:

Die vorgestellten Möbel wurden von Produktdesignern des italienischen Möbelherstellers Clei entworfen. Und dies ist dann (wenn auch vermutlich der einzige) Nachteil von solchen Möbeln: Diese werden nicht mal eben so entworfen und entwickelt. Um perfekt funktionierende Systeme zu erhalten braucht es neben findigen, gutbezahlten Köpfen, eine Entwicklungsabteilung und Entwicklungszeit. All dies wird auf den Produktpreis umgelegt, wodurch multifunktionale Möbel nicht für jedermann erschwinglich sind.

Kleine Räume lassen sich aber auch ohne teure Möbel clever nutzen. Am besten mit einer unkonventionellen Anordnung der Möbel, wie hier in dem Video von IKEA:

Besonders Wohnungen und Häuser, die mehr oder weniger aus einem Raum bestehen, können von der Platzierung von Schränken und Sofas im Raum statt an der Wand entlang profitieren. Sofas im Raum werden zu Ruheinseln und lassen Stauraum an der Wand bis unter die Decke. Schränke können dagegen als Raumteiler fungieren und um 180° gedreht zu einem “begehbaren Kleiderschrank” werden. Ein Schlafzimmer, aus dem aller Krimskrams entfernt ist, mit hellen, glatten, geschlossenen Oberflächen wirkt im Gegenzug wieder größer.

Bei kleinen Modulhäusern, in denen der Wohnbereich auch gleichzeitig Ess- und Schlafbereich ist, und in denen weder ein Schrank noch ein Regal als Raumteiler genutzt werden kann, eigenen sich Schiebestores (z.B. von IKEA) als Trennwand zum Schlafbereich, wenn Besuch zum Essen kommt. Wer den fernöstlichen Stil liebt, der findet japanische Paravents online bei Japanwelt.de.