Ideal zum Strukturieren offener Grundrisse:
Industriefenster

Mehr und mehr verbreitet sich ein neuer Einrichtungstrend: der Industrial-Style unter Verwendung von Industriefenstern. Schwarz gefasste Glasflächen werden in Studios und Lofts eingebaut, in Ateliers und anderen Imobillien, in denen viel Licht auf kleinem Raum gewünscht wird. Für Mini- und Modulhäuser sind sie daher wie geschaffen …

Was sind Industriefenster?
Einst sorgten große Fensterflächen dafür, dass die Fabrikhallen des 19. und frühen 20. Jahrunderts mit genug Licht versorgt wurden: Hohe, breite Sprossenfenster mit Stahl- oder Gussrahmen. Durch das Tageslicht, das in die Fabrik- und Lagerhallen fiel, konnte Energie für die Beleuchtung gespart werden. Heute erleben diese Fabrikfenster in der modernen Architektur eine Renaissance. Zwar werden sie dabei häufig aus Aluminium hergestellt, aber auch Schwarzstahl findet weiterhin Verwendung. Industriefenster werden nicht nur gerne für Einrichtungskonzepte im Industrial-Style verwendet und finden dafür zunehmend Verwendung, sie kommen aufgrund ihrer Vorteile auch bei anderen Wohnstilen zum Einsatz – und dies generell nicht nur als Fenster nach draußen.

Wofür können Industriefenster verwendet werden?
Die kurze Antwort auf diese Frage lautet: für alles. Insbesondere im Fall von ausgebauten Seecontainern bieten sie sich als Fenster nach draußen an, in größeren Ausgaben moderner Modulhäuser entfalten sie als Gestaltungselemente Wirkung: In Minihäusern mit ihrem begrenzten Raum, eignen sich Fabrikfenster perfekt als platzsparender Raumteiler. Ein offener Grundriss lässt sich so auf einfache Weise in einzelne Bereiche unterteilen. Und sollte bei der Bereichstrennung auch ein Sichtschutz nötig werden, etwa bei der Trennung zum Schlafzimmer, ist dieser nach individuellem Bedarf mit Milchglasfolie rasch realisierbar. Mit Industriefenstern können Sie auch ein verglastes Büro im eigenen Zuhause schaffen, im Bad können Industriefenster die Duschkabine ersetzen. Und auch Küche und Essbereich lassen sich bei offenen Küchen vom Wohnbereich trennen, wodurch sich Kochdünste nicht im gesamten Minihaus verbreiten. Wie Sie sehen, sind der Phantasie hinsichtlich der Verwendung von Industriefenstern keine Grenzen gesetzt.

Was sind die Vorteile von Industriefenstern?
Der wichtigste Vorteil beim Einbau eines Industriefensters in ein Modulhaus liegt auf der Hand: Der Lichteinfall endet nicht an den Wänden. Räume, die eher im Dunklen liegen würden, erhalten mit diesem Raumteiler natürliches Licht. Doch es gibt noch eine Menge weiterer Vorteile. Eine Raumgliederung mit Industriefenstern ist platzsparend. Die sonst gerne als Raumteiler verwendeten Regale sind in der Regel 30-40 Zentimerter tief – meist noch mehr – und beanspruchen entsprechend Platz. Mit Raumteilern aus Fabrikfenstern werden nur wenige Zentimeter des wertvollen Raums in Modulhäusern verwendet. Und dabei passen sich die Fenster an jeden individuellen Stil an. Die modernen Versionen der Industriefenster sind übrigens extra wärmegedämmt, so dass kein Energieverlust stattfinden kann. Dafür werden die Räume mit Tageslicht durchflutet, wodurch Sie – ganz gemäß dem historischen Zweck – damit Energie sparen und die gesunde Taktung Ihres Biorhytmuses unterstützen können. Auch in punkto Lärmdämmung zeigen die Fenster Vorteile: Sie können beispielsweise in Ihrem eigenen verglasten Homeoffice Ihre Kinder zwar sehen, aber Sie werden sie kaum hören und können ungestört arbeiten. Alles in allem schaffen Fabrikfenster ein angenehmes Raumgefühl. Mit dem Einsatz von Industriefenstern schaffen Sie sich ein Heim der anderen Art: Ihr Modulhaus wird durch platzsparende Wände unterteilt und dennoch bleibt das Gefühl, in einem offenen Raum zu leben.

Bildquellen: houzz.de