Espresso ohne Strom mit der ROK Espressomaschine

Zum Auftakt unserer Testreihe mit Produkten zur stromlosen Espressobereitung haben wir drei Modelle – ROK, Handpresso, Minipresso – auf ihre Habhabbarkeit geprüft und den produzierten Espresso natürlich auch einem Geschmackstest unterzogen. Lesen Sie hier zu Beginn, was die ROK Espressomaschine – die uns netterweise vom Team von Wohnwagon zu Testzwecken zur Verfügung gestellt wurde -, auszeichnet und für welche Zwecke sie geeignet ist:

Keine Frage, die ROK ist ein Hingucker. Nicht nur bei Designverliebten wird dieser Espressobereiter, Begehrlichkeiten wecken. Die ROK mit ihrem massiven Alurahmen ist zu hübsch, um sie bei Nichtgebrauch hinter Schranktüren verschwinden zu lassen, wird also in den seltensten Fällen (Ver-)Stauraum benötigen. Stattdesen kann sie zwischen den Einsätzen regelrecht als “Skulptur” im Regal glänzen. Aufgrund der Größe (31 x 20 x 27 cm) und des Gewichts (2,84 kg) eignet sich dieses massive Gerät am ehesten für die stromlose Espressozubereitung zu Hause oder im Büro. Zur Bereitung des heißen Wassers ist ein Wasserkocher ohnehin von Vorteil.
Ausgelegt ist die ROK für die Bereitung von doppelten Espressi. Für einfache Espressi gibt es einen “Splitter” als Zubehör. Dieser verteilt den ausfließenden Espresso auf zwei Tassen.

Und so funktioniert die Espresso-Zubereitung mit der ROK:

  1. Man entferne den Siebträger befülle ihn mit 15-17 Gramm Kaffeepulver, tampere den Kaffee leicht und klemme den Siebträger dann durch Drehung nach links unterhalb des Wasserbehälter wieder ein.
  2. Der Wasserbehälter wird mit 90-95°C heißem Wasser zu 3/4 befüllt.
  3. Unterhalb des Siebträgers stellt man eine Tasse, dann zieht man die beiden Hebel der Espressomaschine ganz langsam nach oben, wartet 4-5 Sekunden, damit das Wasser das Kaffeepulver durchtränken kann, pumpt einmal nur ganz kurz an, um den Kaffee gleichmäßig zu durchfeuchten und drückt die Hebel anschließend ganz langsam (im Verlauf von 20-25 Sekunden) ganz nach unten.

 

Unser Eindruck
Die ROK ist robust und gut zu handhaben, ein zufriedenstellendes Ergebnis scheint bei den ersten Versuchen jedoch ein Glückstreffer zu sein. Ganz offensichtlich braucht es einige Übung und Experimentierfreude bezüglich der Wasser- und Kaffeemenge sowie des ausgeübten Drucks bzw. des Pumpens (der Brühdruck bewegt sich bei der ROK im Bereich von 5-10 bar). Bei uns ist der Kaffee bei den ersten Versuchen jedenfalls in die Tasse gespritzt – unser Tipp also: eine hochwandige Tasse, keine kleine Espressotasse benutzen! -, von schöner Crema keine Spur und auch der Geschmack (zu bitter) ließ zu wünschen übrig.
Dass man aber mit der ROK – sofern man die Espressozubereitung akribisch betreibt – auch einen Espresso zubereiten kann, der sich sehen lassen kann, zeigt das folgende Video:

Wer jetzt Lust bekommen hat, es Tom gleich zu tun (oder ein schönes Geschenk für einen Espressofan sucht), kann die ROK zum Preis von 167,59 Euro (inkl. Milchaufschäumer) zzgl. Versand im Autarkieshop von Wohnwagon* erwerben.

Wer erfahren möchte, welche empfehlenswerten alternativen Geräte es für die Espressozubereitung ohne Strom gibt, der erfährt dies in der Fortsetzung unserer Testreihe:

▷ Stromlos Espresso zubereiten mit der Handpresso und der Minipresso


Bildquellen: ROK (Bild 1), intern (Bild 2), TV by Tom (Video).

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