Wenn nur wenig Platz für das Kinderzimmer zur Verfügung steht, muss jeder Zentimeter intelligent genutzt werden. Gleichzeitig sollen die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder nicht zu kurz kommen. Die RTL2-Doku-Soap „Zuhause im Glück“ z.B. kann hierfür eine schöne Inspirationsquelle sein: Innenarchitektin Eva Brenner und Architekt John Kosmalla demostrieren nicht nur, wie man aus einem Albtraum von Haus ein wohnliches Zuhause machen kann, sondern auch immer wieder, wie man dabei Kinderaugen zum Leuchten bringt. Mit Kreativität, handwerklichem Geschick und Sinn für Raumgestaltung lässt sich auch in Eigenregie aus dem kleinsten Raum ein Kinderparadies zaubern. Wer handwerklich nicht so begabt ist, der findet bei verschiedenen Anbietern hübsche Möbel, die Funktionalität und kindliches Design miteinander verbinden und mit denen sich auch bei wenig Platz ein Ort zum Wohlfühlen und Zurückziehen schaffen lässt.
Clevere Kindermöbel – multifunktional und kindgerecht
Ein kleines Kinderzimmer richtet man am besten mit Möbeln ein, die mehrere Funktionen miteinander verbinden oder zusätzlichen (versteckten) Stauraum bieten. Besonders praktisch ist es außerdem, wenn man mit den Möbeln, die Höhe des Raumes ausnutzen kann. Das gilt nicht zuletzt auch für Etagenbetten. Auf die gleiche Grundfläche passen damit zwei Betten und ein seitliches Regal kann als Treppe dienen. Unter ein Hochbett passen im Gegensatz dazu weitere Möbel wie Schreibtisch, eine kleine Sitzgruppe oder ein Sofa.

Möbel, die Stauraum schaffen
Wo kaum Platz ist, muss Platz geschaffen werden. Dies ermöglichen Regale, die trotz ihrer schlanken und hohen raumsparenden Form dennoch viel Stauraum bieten. Spezielle Regale für Kinderzimmer verbinden darüber hinaus Funktionalität mit kindlichem Design. Statt nackter Regale sehen die Möbel aus wie Miniatur-Häuser oder Raumschiffe, sind bunt bemalt oder mit lustigen Motiven bedruckt. Auch wenn Kinder nur schwer an hoch gelegene Fächer gelangen, ist es in kleinen Räumen dennoch sinnvoll, die Deckenhöhe auszunutzen und Möbel zu wählen, die bis zur Decke reichen. In den oberen Fächern können Bettwäsche und Frottierwaren eingeräumt werden sowie andere Dinge, an welche die Kinder nicht herankommen müssen oder nicht herankommen sollen.

Kinder brauchen einen Rückzugsort
Kinder möchten auch einfach mal ihre Ruhe haben und sich zurückziehen können. In einem kleinen Haus mit wenigen Zimmern, ist das nicht immer so ohne weiteres möglich. Um Privatsphäre zu schaffen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, mit denen sich fehlende Wände ersetzen lassen. Als Raumteiler eignen sich offene Regale, Vorhänge, die man einfach mit einer Stange oder Schiene an der Decke befestigen kann, sowie selbstgebastelte Raumteiler aus Sperrholz. Diese lassen sich ebenso wie Vorhänge bei Bedarf platzsparend zur Seite schieben.
Ein farbenfrohes Kinderparadies
Durch Farben, Muster und lustige, bei Kindern beliebte Motive wird aus einem kahlen Raum ein Kinderparadies. Bei einem kleinen Raum muss man jedoch darauf achten, dass er nicht zu überladen und unruhig wirkt. Denn das würde einen kleinen Raum noch kleiner machen. Am besten bleibt man bei einer Farbfamilie und einem Thema wie Dschungel, Prinzessin oder Pirat. Sind Farben und Deko-Accessoires thematisch aufeinander abgestimmt, ergibt sich ein harmonisches Bild, welches das Zimmer keinesfalls erdrückt.
Bildquellen: trendenser.se (Bild 1), decoist.com (Bild 2), vertbaudet.de (Bild 3)
