Tiny Escape startet mit 1. Tiny-Guesthouse im Raum Hamburg


Sophie hat sich vor einem Jahr in den Kopf gesetzt nicht nur eins, sondern gleich mehre Tiny Houses bauen zu lassen – nicht für sich selbst – sondern um Städtern eine kurze Abwechslung vom hektischen Stadt-Alltag zu ermöglichen, ohne dafür lange Wege zurücklegen zu müssen. Ihre Mission ist es Menschen, besonders jene, welche in der Stadt leben und wenig Zugang zur Natur haben, das typische Urlaubsgefühl viel öfters zu ermöglichen.

Erholung und Minimalismus-Schnupperkurs im Tiny House

Tiny Häuser hatten sich laut Sophie für diesen Zweck total angeboten, denn diese kommen so nah an die Natur ran, wie es sonst nur Zelte vermögen und geben ungemein viel geistige Freiheit durch die räumliche Begrenzung und das reduzierte Umfeld. Das mag zunächst paradox klingen, doch je weniger Raum und Gegenstände um einen sind, desto besser kann man sich auf das Wesentliche fokussieren und Ruhe finden.

“Die Vision ist es, dass diese Tiny Houses Erholungsorte werden an denen man zurück zur Natur, aber auch zu sich selbst findet. Diesen Minimalismus-Schnupperkurs kann kein normales Ferienhaus bieten.”
Die Unternehmung heißt inzwischen Tiny Escape und das erste Tiny-Gästehaus steht am Rande Hamburgs in einem unglaublich schönen Naturschutzgebiet. Es bietet bereits seit Dezember letzten Jahres Städtern, aber auch Minimalismus-Touristen, Probewohnern und Tiny-Häuslebauern in spe die Möglichkeit sich zu entspannen. Vom Buchungsprozess bis zum Feedback ist alles möglichst unkompliziert und selbsterklärend konzipiert, um möglichst wenig von der eigentlichen Aufgabe – dem Erholen – abzulenken. Im Haus stehen außerdem Duschgel, Shampoo, Spüli, Handtücher und Bettwäsche selbstverständlich schon bereit, denn der Besuch im Tiny Escape geht schon beim Packen los. Je weniger mit in den Koffer muss, umso besser, denn dieser nimmt im ohnehin kleinen Haus nur unötig Platz weg.

Tiny Escape: ein Tiny-Guesthouse, durchdacht bis ins kleinste Detail

Das Raum-, Licht- und Fensterkonzept wurde beim Hausbau mit sehr viel Bedacht entwickelt. Der Grundriss ist bewusst so gewählt, dass obwohl keine Innenwände im Haus existieren, sich abgrenzbare Wohnbereiche bilden.
So kann man im Wohnzimmer gemütlich vor dem Hobbit-Holzofen ein Buch lesen, in der Küche ein leckeres Essen zubereiten oder sich auf der Küchenbank in der Sitzecke einkuscheln und vom Fenster aus Spechte, Rehe und viele weitere Waldbewohner beobachten.
Die Räume gehen fließend ineinander über, grenzen sich aber auch zueinander ab, sodass nicht das Gefühl entsteht, man halte sich die ganze Zeit im gleichen Raum auf. Zahlreiche Bücher und Magazine, als auch Spiele wie Boule oder Kniffel sorgen dafür, dass man endgültig gewohnten Routinen entflieht.
Die Panorama-Dachfenster laden, sobald es dunkel ist zum Sternegucken ein und die Schlafloge ist bewusst nicht zu niedrig, sodass man sich auch dort gemütlich aufhalten kann.
Wer die Zeit für Sport nutzen möchte, ist ebenfalls richtig, ob Laufen, Radfahren, Reiten, Golfen oder einfach nur Spazieren gehen, das weitläufige Wegnetz durch das Schnackenmoor und den Klövensteener Forst bieten abwechselnde Landschaften und sogar ein Wildtiergehege zum Wildschwein gucken. In der Regendusche, welche größer ist als so manche Dusche in der Innenstadt, kann man sich dann im Anschluss an einen Ausflug entspannen.

Ressourcen sparen hört beim Hausbau nicht auf

Sämtliche Entscheidungen von der Wahl des Herstellers bis hin zur Wahl der Materialien wurden stets auch vor dem ökologischem, nachhaltigen Hintergrund abgewogen. Aber damit hört die Nachhaltigkeit längst nicht auf: Auch die Gäste dürfen und müssen mitwirken beim resourcenschonenden Umgang mit der Umwelt. Beispielsweise muss das Haus, nachdem eine in einem Tiny House “haushaltsübliche” Menge Wasser verbraucht wird, wieder an der Wassertankstelle hinter dem Haus nachgefüllt werden. Das machen die Gäste selber und es dauert auch nur 5 Minuten und ist kinderleicht – trotzdem ist es ein Aufwand und macht den eigenen Wasserverbrauch “erlebbarer”.

Die nächsten Destinationen sind bereits in Planung

Nachdem die Vermietung des ersten Objektes in Hamburg erfolgreich angelaufen ist, plant Sophie bereits die nächsten Häuser – Standorte wie Dresden, Köln oder München werden momentan gezielt ins Auge gefasst. Hierfür ist aber zunächst sowohl weiteres Startkapital als auch ein Standort zu finden. Mit Cabin Wood, einem Tiny-House-Hersteller, welcher sowohl das gesunde Wohnklima, wie auch gutes Design in den Fokus rückt, ist Sophie bereits im Austausch.

Wer spätestens jetzt neugierig ist, findet weitere Infos auf der Website www.tinyescape.de, auf Instagram und auf Facebook.

Leave a Comment