Tiny House Movement. Bauprojekte weltweit (1)

Tiny House von Tammy Strobel – www.rowdykittens.com

 

Das „Tiny House Movement“ hat seinen Ursprung in den USA und dort gibt es – wie auf der Tiny House Map deutlich zu sehen – die meisten Anhänger. Aber auch in Europa gibt es bereits Menschen, die sich ihr eigenes Tiny House bauen. Viele dieser Häuschenbauer dokumentieren den Bauverlauf in einem Blog. Ein reicher Fundus für Inspirationen und Tipps:

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Hanspeter Brunner, DE
www.black-forest-tiny-house.com

Klaus Toczek, DE
www.tiny-house-deutschland.de

Leopold Tomaschek, DE
www.tinyhouse-wanderlust.com

Christian Bock, DE
www.bock-tiny-house.de

Veronika Renn & Jonas Börnicke, DE
www.tinyleben.de

Robert Pich, DE
www.kleinaberdrehbar.de

Art Cormier, US
www.tinysiphouse.blogspot.de

Zola Lima, US
www.catstinyhome.wordpress.com

Marc & Natalie, CDN
www.tinyrefuge.wordpress.com

Laura M. LaVoie, US
www.120squarefeet.com


Sarah Myers, US
www.smallhousebigadventure.com

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Auch wenn die Häuschen klein sind, darf man die Arbeit nicht unterschätzen, die im Bau eines Tiny Houses steckt. Wer handwerklich nicht so begabt ist, wie die hier vorgestellten Selberbauer, kann sich darüber freuen, dass es Tiny Houses mittlerweile auch „von der Stange“ gibt. Zunehmend mehr Betriebe, darunter in Deutschland, spezialisieren sich darauf, kleine Wohnhäuser auf Rädern anzubieten. Die Argumente für ein solches Fertighaus liegen auf der Hand: Die Besitzer müssen sich keine Gedanken um den Aufbau, um zulässige Gesamtgewichte oder die Straßenverkehrsordnung machen – das erledigt alles der professionelle Tiny-House-Bauer.

Ein fertiges Tiny House heißt noch nicht einmal, auf ein gewisses Maß an Individualität zu verzichten. Die Farbe, das Material und sogar die Inneneinrichtung sind häufig variabel. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Mini-Chalet im Schweizer Alpendesign oder einem Schwedenhaus auf 20 Quadratmetern? Alles ist möglich.

Aber für die meisten bleibt es das höchste Ziel, das kleine Heim selbst zu bauen. Wer sein zukünftiges Haus von der Bodenplatte bis zum Dachfirst in Eigenregie zimmert und ausschmückt, erhält ein einzigartiges und individuelles Haus. Dabei sollten Bauherren und -damen einige Vorschriften im Blick haben. Je nach Konzept sind vor allem das Baurecht oder die Straßenverkehrsordnung zu beachten. Letztere schreibt vor, dass ein echtes Tiny House on Wheels nicht höher als vier Meter sein darf. Zudem gibt es eine Gesamtlast von 3,5 Tonnen – mehr darf ein gewöhnliches Auto (zugkräftig sollte es sein!) nicht ziehen. Das kann den Bastler durchaus vor Herausforderungen stellen: Beton, Fliesen oder Vollholz werden schnell zu schwer. Aber die Vielfalt der Tiny Houses auf der ganzen Welt beweist: Bauherren und -damen sind sehr erfinderisch und kreativ. Wer schließlich alle Vorgaben erfüllt, genießt tatsächlich höchste Flexibilität – ein solches Haus auf Rädern lässt sich auf Wunsch von einem Tag auf den anderen umstellen. Bliebe nur zu klären, ob ein geeignetes Grundstück vorhanden ist – aber das ist ein anderes Thema.

Es zeigt sich, dass die Frage „Tiny House kaufen oder Tiny House bauen“ gar nicht so leicht zu beantworten ist. Umso wichtiger ist es, in Bauprojekte weltweit hineinzuschnuppern – und das geht am besten digital. In diesem Sinne: viel Vergnügen beim Entdecken der verschiedenen Bauprojekte vom Minihaus bis zum echten Tiny House on Wheels auf dieser Seite.

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