Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
- Minihäuser benötigen wegen ihres Flächenverhältnisses eine besonders gute Wärmedämmung.
- Wärmebildkameras und Blowerdoor-Tests können unsichtbare Baumängel und Wärmebrücken aufdecken.
- Beim Selbstbau ist die fachgerechte Ausführung der Dämmung entscheidend.
- Eine professionelle Beratung hilft bei der Auswahl passender, schadstofffreier Dämmstoffe.
- Bei Altbauten ist eine Dämmung der Außenwände von außen am sinnvollsten.
Einleitung
Der Bau eines kleinen Hauses findet immer auch unter dem ökologischen Aspekt statt: Nicht nur die versiegelte Fläche, auch der Energieverbrauch soll minimal ausfallen. Bei Minihäusern kommt der Aspekt hinzu, dass die Fläche der Außenwände im Verhältnis zur Wohnfläche größer ist als bei einem Haus üblicher Größe. Deshalb bietet gerade hier, abgesehen von einem effizienten Heizsystem, eine wirksame Wärmedämmung das größte Potenzial für die Energieeinsparung. Das notwendige Material bekommen Heimwerker im Zentrum für Baustoffe in Nürtingen oder in anderen regionalen Bauzentren.
Wärmebildkamera und Blowerdoor-Test decken Baumängel auf
Wenn das Ziel eines kleinen ökologischen Fußabdrucks wirklich ernst genommen werden soll, dann macht das ungünstige Verhältnis von Außenwandfläche zur Wohnfläche eine solide Wärmedämmung besonders wichtig. Planerisch sind moderne Kleinhäuser in der Regel gut gedämmt, doch häufig sorgen Baumängel für einen erheblichen Wärmeverlust. Durch Wärmebildkamera und Blower-Door-Test ist es recht einfach aufzudecken, wo die wertvolle Energie entweichen kann: Wärmelecks finden sich häufig im Bereich der Fenster, der Rollladenkästen und Heizkörpernischen. Der Blower-Door-Test zeigt zudem, wo es undichte Fugen gibt und ob Mauerkästen bzw. Entlüftungsschächte warme Luft nach außen entweichen lassen. Gerade bei Fertighäusern in Modulbauweise muss besonders auf ein sorgfältiges Abdichten der Fugen geachtet werden; nicht immer ist das auch tatsächlich der Fall. Aus diesem Grund sollte nach dem Bau eine Kontrolle durch einen Bausachverständigen durchgeführt werden, weil dann mögliche Verarbeitungsmängel einfacher reklamiert werden können.
Baustoffe in Nürtingen und andere regionale Baustoffzentren für engagierte Heimwerker
Wie bei Altbestand ist bei Häusern im Selbstbau eine Reklamation natürlich nicht möglich. Hier ist es ganz besonders wichtig, dass sich der Bauherr der Wichtigkeit einer sinnvollen und fachgerechten Wärmedämmung bewusst ist und Wärmebrücken strikt vermeidet. Nicht beachtet werden von vielen Bauherren mögliche Wärmebrücken im Dachbereich und Energieverluste durch Heizungsnischen und Rollladenkästen. Der Heizkörper strahlt die Wärme gleichmäßig in jede Richtung ab, somit wird ein Teil auch von der Wand dahinter absorbiert. Auch Rollladenkästen stellen oft eine große Lücke in eigentlich wirkungsvoll isolierten Wänden dar. In Baustoffzentren wie z. B. Baustoffe Kemmler in Nürtingen oder bei anderen regionalen Anbietern von Baustoffen erhält man die passenden Dämmstoffe, mit denen sich solche Wärmelecks auch in Eigenregie schließen lassen.
Beratung einzuholen kann sich lohnen
Ob es sich um die nachträgliche Dämmung von Fugen oder die Dämmung der Außenwände im Ganzen handelt, zu den passenden Dämmstoffen sollten Sie sich unbedingt beraten lassen: Gerade die gängigsten Bauprodukte enthalten oft Schadstoffe. Zusätzlich zur Beratung in Ihrem regionalen Baustoffzentrum können Sie sich im Sentinel Bauverzeichnis über unbedenkliche Baustoffe informieren – für den Zugang zur Baustoffliste ist die Registrierung für einen (kostenlosen) Basis-Account erforderlich.
Dämmung von Altbestand – am besten von außen
Wenn du ein älteres, kleines Haus dämmen möchtest, ist es meist am sinnvollsten, die Außenwände von außen zu dämmen. Dies ist bauphysikalisch einfacher, beugt Wärmebrücken vor und verbraucht keinen kostbaren Raum im Inneren. Auch besteht bei einer Innendämmung immer die Gefahr der Rissbildung – häufig wurde beim Bau eine andere Temperatur einkalkuliert. Dieser Schritt ist besonders wichtig, wenn mehrfach verglaste Fenster mit guter Wärmedämmung eingebaut werden sollen. Denn dann wird gleichzeitig der Luftaustausch reduziert, was in Verbindung mit schlecht gedämmten Wänden die Feuchtigkeit in den Räumen erhöhen kann und für Schimmelgefahr sorgt. In Verbindung mit weiteren Maßnahmen ist der Tausch dennoch sinnvoll – gegenüber einer Einfachverglasung kann der Wärmeverlust um etwa 80% reduziert werden. Auch für Fragen zum Austausch der Fenster und Außenwanddämmung stehen natürlich die Berater für Baustoffe in Nürtingen und in anderen regionalen Baustoffzentren zur Verfügung.
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