Minihaus und Modulhaus. Beispiele aus aller Welt (5).

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ONE+, SE
www.addaroom.eu

Rolling Huts, US
www.olsonkundigarchitects.com

Manuel Villa, CO
www.archdaily.com/office/manuel-villa

Eco Cocon, LT
www.ecococon.lt

Cob Cottage, US
www.cobcottage.com

Moskow-Linn, US
www.moskowarchitects.com

Carré d’Étoiles, FR
www.carredetoiles.fr

The Crib, US
www.thecrib.info

Streamside Studio, US
myshabbystreamsidestudio.blogspot.com

Front Architects, PL
www.frontarchitects.pl

TinyTexasHouses, US
tinytexashouses.com

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Während in den USA sowohl stationäre als auch mobile Kleinhäuser als „Tiny Houses“ bezeichnet werden, hat sich in Deutschland diese Bezeichnung eher ausschließlich für mobile Häuser eingebürgert. Obwohl theoretisch ähnlich große Anhänger wie in den USA ohne Sonderzulassung möglich sind, beschränken dennoch die im Vergleich mit Amerika kleineren Straßen die maximale Hausgröße, die sich gerade noch bequem überall hin manövrieren lässt, auf etwa 15 Quadratmeter.

Das abgebildete Modulhaus One+ des dänischen Herstellers add a room hat genau diese Größe und erfüllt damit die idealen Voraussetzungen für ein leicht transportables Minihaus. Und der Name ist Programm: Es können so viele Module wie gewünscht addiert werden, sowohl Living- als auch Küchen- und Badbereich lassen sich beliebig erweitern, nicht einmal ein Saunamodul fehlt. Eine ähnliche Modulbauweise bieten auch die Minihäuser „Rolling Huts“ der amerikanischen Architekten Olson und Kundig.

Wie ein Kokon präsentieren sich die Minihäuser von Manuel Villa / Timber Design und Eco Cocon, Litauen. Das kugelige Design verbreitet ein Gefühl der Geborgenheit, die große verglaste Front beider Häuser gleichzeitig ein Gefühl der Verbundenheit mit der Natur. Sehr naturverbunden ist auch das Konzept des amerikanischen Herstellers Cob Cottage: Seine Minihäuser werden aus Lehm erstellt, und zwar in Eigenarbeit nach Workshops und sogenannten „Work parties“ in freier Natur. Wir finden, ökologischer kann ein Minihaus nicht sein!

Minimalismus und Reduktion bis ins Extreme repräsentieren die Mikrohäuser von Moskow-Linn aus den USA mit ihrem „Schlafhütte“ genannten, zeltähnlichen Holz-Wigwam und Carré d’Étoiles aus Frankreich mit ihrem „Cubus“, einem Wohnwürfel.

Dagegen entsprechen die beiden folgenden amerikanischen Projekte traditionellen Häusern, aber in der „Mini-Variante“. Der Hersteller The Crib interpretiert das Thema „Einfamilienhaus mit Satteldach“ in einer zeitgemäßen, einem Minihaus angepassten Form. Wesentlich romantischer mutet das kleine Streamside Studio an: Das Minihaus scheint eine geschrumpfte viktorianische Villa aus einem alten Hollywoodfilm zu sein.

Futuristisch präsentiert sich wiederum die Studie eines Minihauses der Fronts Architects aus Polen: Ein über dem Boden schwebendes Wohnmodul wird über eine freie Außentreppe erschlossen. Recycling-freudig gibt sich der Hersteller Tiny Texas Houses aus den USA: Seine Minihäuser werden aus alten Baumaterialien fabriziert. Ein in jeder Hinsicht umweltfreundliches Konzept!