Weniger ist mehr: 5 Tipps für eine gute Raumatmosphäre

Egal ob Studenten-WG oder Tiny House: Wer in seinen vier Wänden nicht viel Platz hat, muss nicht unter dauerhafter Enge und Unordnung leiden. Mit ein wenig Feingefühl und guten Ideen lässt sich auch in kleinen Räumen ein angenehmes Wohngefühl schaffen. Mit unseren fünf leicht umzusetzenden Einrichtungstipps zeigen wir, wie es geht!

 

Tipp #1: Machen Sie den Wohntyp-Test!

Damit auch ein vom Platz eher beengtes Zuhause zu Ihrem ganz persönlichen kleinen Reich werden kann, finden Sie am besten vor der Einrichtungsplanung heraus, was für ein Wohntyp Sie sind. Dann fällt es leichter, Prioritäten zu setzen, die Ihren Lebensgewohnheiten und Bedürfnissen entsprechen. Denn der kostbare Raum sollte nur für Dinge da sein, die wirklich gebraucht werden. In großen Häusern ist es einfacher Ecken und Nischen ungenutzt zu lassen. In kleinen Häusern lohnt sich dagegen eine Investition in Maßanfertigungen von Regalen oder sogar platzoptimierenden Wandschränken.

 

Tipp #2: Dekorieren Sie bewusst und dezent!

Kleine Räume können schnell überladen wirken. Deshalb ist eine klare Linie in den Einrichtungsgegenständen und der Dekoration wichtig, getreu dem Grundsatz: Weniger ist mehr. Einzelne Teile, wie ein geliebtes Kunstobjekt, effektvoll in Szene setzen, wirkt erlesener als ein überfrachtetes Regal. Auf Pflanzen zur Dekoration sollten Sie aber auf keinen Fall verzichten! Sie heben das Ambiente und sind noch dazu gut für das Raumklima. Balsam für die Seele sind frische Blumensträuße in schönen Vasen oder Gefäßen. Sie bringen ein Stück Natur ins Haus und können die Entspannung und das Abschalten fördern. Wer keinen eigenen Garten dafür zur Verfügung und auch keine Gärtnerei in seinem Umfeld hat, dem sei alternativ ein Blumenversand empfohlen.

 

Tipp #3: Schaffen Sie Atmosphäre mit gezielter Lichtplanung!

Helle Farben und Naturtöne schaffen Leichtigkeit in Kombination mit ausreichender und gezielter Beleuchtung. Verzichten Sie auf raumfordernde Stehleuchten, so schön sie sein können. Deckenlampen und Wandleuchten sind platzsparend und können wunderbar dem Einrichtungsstil angepasst werden. Ein Designklassiker oder der schrille Flohmarktfund über dem Esstisch kann zu einem echten Ambiente-Highlight werden. Punktuelle Beleuchtung durch Strahler setzt wirkungsvoll Akzente und indirekte Beleuchtung schafft Tiefe und Wohnlichkeit.

 

Tipp #4: Multifunktionale Möbel helfen Platz zu sparen

Multifunktionale Möbel helfen immer Platz zu sparen. Im besten Fall können Sie mehrere Wohnschwerpunkte miteinander verbinden und müssen so auf weniger verzichten. Zum Beispiel bietet ein hochwertiges Schlafsofa sowohl die Kuschelecke vor dem Fernseher als auch ein schnell hergerichtetes Bett für die Nacht. Meist sind diese Möbelstücke mit einem versteckten Bettkasten ausgestattet, der zusätzlich noch unsichtbaren Stauraum bietet.

Tipp #5: Aufräumen tut gut

Und noch ein ebenso realitätsnaher wie ultimativer Tipp von uns: Häufiger aufräumen. Alles, was herumliegt, nimmt Ihnen einerseits eigenen Platz, vor allem aber zerstört es in kleinen Wohnungen das Ambiente und das Wohngefühl. Das gilt auch für Dinge, die sichtbar gelagert werden: Zum Beispiel im offenen Küchenregal das Geschirr sortiert und dekorativ anordnen. Oder die Handtücher im Bad farblich zueinander stimmig und effektvoll einrollen, statt einfach nur falten und stapeln.

Kleine Wohnräume müssen uns nicht einengen, sondern können ihren ganz eigenen Charme entwickeln. Und sogar Vorteile haben, denn manchmal tut es im durchgeplanten Alltag gut, sich wieder einmal auf das Wesentliche zu konzentrieren. Angehalten zu sein, sich von Dingen zu trennen, die nur belasten und uns Energie rauben. Das schafft eine neue Leichtigkeit und inneren Raum für Kreativität und Ideen.

Bildquellen: houzz.de

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