Wellness auf kleinstem Raum:
5 Ideen für ein Mini-Spa


Wellness ist Balsam für die Seele. Gerade in Krisenzeiten wie dieser sind Rituale, die das körperliche, geistige und seelische Wohlbefinden erhalten (oder gar steigern), wichtig – und diese sollten sich nicht auf Anwendungen im Urlaubshotel beschränken, sondern am besten Bestandteil des Alltags werden. Während der entspannenden Momente treten die Sorgen in den Hintergrund und Körper sowie Psyche tanken Kraft. Solch ein Pflegeprogramm für Körper, Geist und Seele lässt sich auch im eigenen Minihaus – sowie in seinem Außenbereich – realisieren. Lassen Sie sich von unseren Ideen für ein Mini-Spa inspirieren!

Idee #1: Das Badezimmer als Wellnessoase

Wer in einem Minihaus wohnt, hat naturgemäß nicht viel Platz für ein großzügiges Badezimmer. Dies ist auch gar nicht nötig, um das Bad zur Wellnessoase werden zu lassen. Hier unsere Tipps:

Installation einer Regendusche

Eine Regendusche bringt Regenwaldstimmung in die Duschkabine – was einen genussvollen Start in den Tag verspricht. Übrigens: Es gibt besonders sparsame Regenduschen, bei denen dem Wasserstrahl Luft beigemischt wird. So werden weniger als 12 Litern pro Minute verbraucht.

Installation einer Sitzbadewanne

Selbst ein Minihaus kann eine Badewanne haben, wenngleich eine kleinere. Ideal sind japanische Sitzbadewannen oder skandinavische Holzfässer, die zudem stylisch aussehen. Um den Wellnessfaktor zu erhöhen, sollte die Position der Wanne einen Blick aus dem Fenster erlauben – auch ein Dachfenster darüber, das in den Himmel schauen lässt, ist eine schöne Ergänzung. Ein „Cabrio-Dach“ – oder eine verschiebbare Gebäudehülle, ähnlich wie hier bei Cabin ANNA – ist natürlich ein Traum:

Idee #2: Baden unter freiem Himmel

Wer das Dach seines Minihauses nicht einfach zur Seite schieben kann, um unter freiem Himmel in der Wanne zu liegen, kann die Terrasse zum Spa-Bereich machen: Im Handel sind aufblasbare Whirlpools in verschiedenen Größen erhältlich, die in null Komma nichts Erholung vom Alltag versprechen. Im Sommer dient das kühle Wasser einer unbeheizten Wanne als herrliche Erfrischung, während an kühleren Tagen warmes Wasser eine Wohltat ist. Das Sprudeln des Wassers entspannt nicht nur Muskeln, sondern hat eine positive Wirkung auf das vegetative Nervensystem.

Idee #3: Die Dachterrasse oder Veranda für Entspannungsmomente

Ein Minihaus mit begehbarem Dach ermöglicht es, auf einer Dachterrasse zu relaxen. Alternativ oder ergänzend dazu statten Sie Ihre Terrasse oder Veranda entsprechend aus. Je nach den persönlichen Vorlieben lässt sich dieser Extraraum im Freien als Outdoor-Spa gestalten: Reservieren Sie beispielsweise einen freien Platz für eine Sportmatte, um mit Yoga oder Pilates den Tag zu begrüßen. Auch wenn sich der Garten bei schönem Wetter für die Yoga-Praxis anbietet, sollte – damit diese Routine wetterunabhängig gepflegt werden kann – ein überdachter Platz als Ausweichmöglichkeit zur Verfügung stehen.

Ein Hängebett auf der Veranda ist nicht nur ein romantischer Ort zum Chillen, sondern stiftet durch das sanfte Schaukeln zusätzlich Entspannung. Auch eine Massageliege oder ein kleines Becken für ein pflegendes Fußbad können im Nu aus der (Dach-)Terrasse ein Mini-Spa machen.

Idee #4: Die Gartensauna – gut für Haut, Herz und Immunsystem

Eine Gartensauna ist eine perfekte Ergänzung zum Minihaus. Im Handel gibt es Bausätze, die sich im Garten rasch montieren lassen. Hochwertige Modelle werden fertig montiert angeliefert – und schon kann der wärmende Wellnesstempel eingeweiht werden. Regelmäßige Saunagänge wirken sich nachweislich positiv auf das Hautbild, das Herz und Kreislaufsystem aus. Zudem können sie das Immunsystem stärken. Hervorragend lässt sich die Gartensauna mit der Aromatherapie kombinieren, indem für den Ausguss spezielle Öle zum Einsatz kommen.

Idee #5: Für Aromatherapie ist immer Platz!

So gut wie gar keinen Platz beansprucht die Aromatherapie – auch im Haus. Sie benötigen nur einen Duftstein oder eine Duftlampe sowie ein paar Tropfen Ihres Wunschöls. Gemütlich legen Sie sich ins Bett und lassen den wohltuenden Duft auf sich wirken. In der Tat gibt es wissenschaftliche Beweise, dass sich mithilfe von bestimmten ätherischen Ölen Körper und Geist besser entspannen können. Bei einigen Düften verbessert sich die Durchblutung im Gehirn, während andere die Nervenaktivität beeinflussen oder Schmerzen lindern.

Ergänzen Sie die Aromatherapie durch eine passende Beleuchtung. Auch wenn Blau- und Türkistöne beliebte Farben für das Badezimmer und seine Ausstattung Grün und warme Farben mit Lichttemperaturen bis 3.000 Kelvin sind besonders erholungsspendend. Insofern macht es entweder Sinn, LED-Lichtquellen zu installieren, bei denen eine Farbwahl – entsprechend dem momentanen Bedarf – möglich ist. Oder aber Sie umgeben sich mit ein paar Kerzen. Denn, was könnte entspannender sein, als der Anblick von Kerzenflammen?!

Integrieren Sie Entspannungsrituale in den Alltag!
Wellness sollte nicht nur ein Beautyprogramm verstanden werden, das man buchen kann, sondern vielmehr als Lifestyle, für dessen Pflege wir selbst Verantwortung tragen!

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