Minihäuser aus aller Welt …ein Blick nach Schweden

Eine kleine mobile Studentenbude komplett aus Holz hat das schwedische Architekturstudio Tengbom Architects konzipiert. Das Minihaus ist nur 10 qm groß, enthält eine Kochzeile, eine Sanitärkabine und ist mit Schreibtisch und Schlafempore explizit für Studenten ausgerichtet:

minihaus-schweden-01

Die Vorgabe, die sich Tengbom Architects hatten, war, eine kostengünstige, umweltfreundliche und gut durchdachte Studentenunterkunft zu konzipieren. Das Konzept entstand in Kooperation mit dem holzverarbeitenden Umternehmen Martinsons. Um Praxisnähe zu garantieren, wurden Studenten der Universität von Lund in die Entwicklung mit einbezogen.

minihaus-schweden-02

 minihaus-schweden-04minihaus-schweden-03

Der Baustoff Holz wurde aus Gründen seiner hervorragenden CO2-Bilanz gewählt. Zur weiteren Minimierung von Emissionen kommt ausschließlich regionales Holz zum Einsatz, wodurch unnötige Transportwege vermieden werden. Durch die Verwendung von Massivholzwänden in Sichtqualität mutet das Minihaus etwas rustikal an. Im Kontrast dazu steht jedoch das Design mit vielen Rundungen und die Inneneinrichtung mit frischen, grünen Farbakzenten. Welche Form der Heiz- und Energietechnik genutzt werden soll, geht aus der Projektbeschreibung nicht hervor. Das Pultdach würde sich bei einer Ausrichtung nach Süden jedoch gut für die Montage eines PV-Moduls eignen.

Die Smarta Studentenbude wird aktuell am Virserum Art Museum in Småland ausgestellt. Für die Öffentlichkeit ist sie dort bis zum 8. Dezember zu besichtigen. Im kommenden Jahr werden an der Unviversität in Lund 22 Einheiten für Studenten gebaut werden.

Infos und Bildquelle: Me-Magazine.