Inneneinrichtung: Räume gestalten mit Bildern

Wer zu Hause nicht viel Platz hat, kann in kleinem Raum herrliche Akzente durch Wandbilder setzen. Mit einer geschickten Wandgestaltung kann ein Zimmer optisch größer erscheinen. Es gibt Bilder in ganz verschiedenen Ausführungen und Stilarten:

  • Abstrakt
  • Zen
  • Pop Art
  • Vintage und Retro
  • Stillleben

Wer auch in der Küche oder im Badezimmer mit solchen Bildern für eine interessante Optik sorgen möchte, sollte auf Materialien des Bildes achten, welche sich bei Feuchtigkeit nicht verziehen. Am besten eignen sich für das Bild im Bad Metall und Kunststoff. Hierzu zählen insbesondere die Forexplatte, das Alu-Dibond oder das Acryl-Glasbild. Leinwand oder Holz können zwar auch im Badezimmer aufgehängt werden, allerdings ist dann auf eine gute Durchlüftung im Raum zu achten, damit sich das Material nicht verzieht.

Sitzecke mit Bildern gestalten

Welche Arten von Wandbildern gibt es?

Was den Stil betrifft gibt es kaum Grenzen: Ob Cartoon-Charaktere, vergrößerte Familienfotos oder abstrakte Gemälde, für jede Wohneinrichtung gibt es die passenden Bilder.

Eine Fototapete mit Blick auf´s Meer kann Weite simulieren und gegebenenfalls auch beruhigend wirken. Ein unruhiger Kopf kann nicht nur das Einschlafen verhindern, sondern auch dementsprechend für einen unruhigen Schlaf sorgen. Deshalb werden gedämpfte Farben und entspannende Bilder in Schlafräumen empfohlen. Selbst Abstrakte Kunst funktioniert ebenso, solange sie nicht farblich zu “laut” ist. Es gibt unzählige Möglichkeiten, wie sich Bilder und deren Farben in Räumen einsetzen lassen, um die Wohnqualität anzuheben.

Wenn es um Farben geht, gibt es eine Formel, die von Innenarchitekten verwendet wird: die “60-30-10-Regel”. Im Grunde bedeutet dies, dass 60 % der Farbe des Raums normalerweise die Wände und große Stücke wie ein Teppich und zum Beispiel ein Sofa sind. Die anderen 30 % sind die Sekundärfarbe, z. B. für Vorhänge, Bettwäsche, lackierte/bemalte Möbel oder eine Akzentwand. Die 10 % sind Ihre bevorzugte Akzentfarbe, Dinge wie Wurfkissen, Nachttischlampen und natürlich die Wandkunst. Wo wir schon bei Prozentzahlen sind: wenn das Kunstwerk über einem Bett oder einer Kommode hängt, sollte es übrigens etwa 75% der Größe des Möbels betragen.

Außerdem sind Kunstdrucke sehr beliebt, welche durch einen schicken Rahmen aufgewertet werden können. Nicht jeder Bilderrahmen passt aber zu jedem Künstler, gerade im Bereich der expressionistischen Malerei wirken viele Kunstwerke am besten komplett ohne Rahmen. Auf  bimago* gibt es eine große Auswahl an Wandbildern und Fototapeten, außerdem zahlreiche Wandtattoos in ganz unterschiedlichen Farben.

Essbereich mit Bildern gestalten

Was sind Wandtattoos und wie setzt man sie optimal ein?

Bei Wandtattoos handelt es sich um große Aufkleber, welche auf eine gestrichene oder tapezierte Wand geklebt werden können. Auf hellen Wänden werden schwarze Akzente oder dunkle Farbtöne im Allgemeinen passend in den Mittelpunkt gerückt, bei dunkler Wandfarbe können entsprechend hellere Tattoos für die Wände ausgewählt werden. Besonders schön sehen auch kontrastreiche Komplementärfarben aus, also beispielsweise eine Kombination aus Blautönen mit Orange, Rot und Grün oder Gelb in Kombination mit einem kräftigen Pink. Wer es zu Hause nicht ganz so grell mag, sollte zumindest auf einen ausreichenden Hell-Dunkel-Kontrast achten.

Wenn Sie ein kleines Schlafzimmer dekorieren möchten, achten Sie darauf, dass große Bilder es noch kleiner wirken lassen. Spiegel gelten auch als Wandkunst und ein strategisch platzierter Spiegel ist großartig, um die Illusion von mehr Raum zu schaffen. Sie können sie sogar wie ein Fenster einrahmen, um einen wunderbaren Effekt zu erzielen.

Schlafzimmer mit Bildern gestalten

Abwechslungsreiche Vielseitigkeit mit Wandbildern

Anders als bei einer fest verklebten Tapete ist es durch Bilder leichter möglich, das Design der verschiedenen Räume zu Hause immer wieder nach Herzenslust zu verändern. Was gestern noch im Wohnbereich stimmig war, passt nach einiger Zeit vielleicht besser in einen anderen Raum. Durch den geschickten Austausch von Wanddeko kann man für einen ständigen „Tapetenwechsel“ zu Hause sorgen, ohne dass dafür jedes Mal gleich die komplette Inneneinrichtung neu arrangiert werden muss.

Fazit

Es gibt eine ganze Reihe von Tricks bei der Wandgestaltung, mit denen sich auch verschiedenste Bereiche in Minihäusern optisch vergrößern lassen. Neben Gemälden oder gerahmten Fotografien können auch Poster in Jugendzimmer schick aussehen. Mit einem Wandtattoo lässt sich ein farbenfroher Hingucker an die Wand bringen. Verschönerungen der Wände in Küche oder Bad sollten übrigens nicht nur wasserdicht sein, sondern auch so an die Wand angebracht werden, dass sich hinter einem eventuellen Bilderrahmen keine Feuchtigkeit stauen kann. So kann einer Schimmelbildung an den Wänden in Bad und Küche effektiv vorgebeugt werden.

Bildquellen: StockSnap / Pixabay (Bild 1), KatarzynaBialasiewicz / iStock.com (Bild 2), Kühne Photography / blasserschimmer.de (Bild 3).

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