Raumteiler: Ganz einfach Wohnbereiche trennen

raumteilerWer sich für das Leben in einem Minihaus entscheidet, bekommt schnell einen Eindruck davon, wie wichtig platzsparende Lösungen sind. Bereits die Einrichtung des Wohnraums folgt aus diesem Grund ganz anderen Regeln, als dies in normalen Häusern der Fall ist. Ein Raumtrenner hilft dabei, selbst in zusammenhängenden Räumen einzelne Lebensbereiche zu schaffen, die sich trotz der geringen Distanz nicht vermischen.

Wohnraum neu strukturieren

Es gibt unterschiedliche Wohnbereiche, bei denen die Separierung auch im Minihaus gewünscht ist. So sind viele Experten der Meinung, der Schlafbereich müsse sich klar vom Wohnzimmer abgrenzen. Allein aus psychischer Sicht ist es vorteilhaft, wenn ein Teil des kleinen Hauses nur auf den Schlaf verwendet wird. Eine Raumtrennung mittels eines über Eck gehenden geteilten Vorhangs gibt dem Schlafbereich einen romantischen Touch, da die Assoziation zu einem Himmelbett nahe liegt.

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Wer ein Faible für asiatische (Innen-)Architektur hat kann mit Shōji oder Fusuma, papierbespannten, verschiebbaren Holzrahmen einen fernöstlichen Flair ins Haus holen. Solche Schiebewände teilen ohnen einengend zu wirken und eignen sich hervorragend zur Trennung einzelner Bereiche in kleinen Modulhäusern.

Während eine Raumteilung in größeren Häusern einfacher umzusetzen ist, würden zusätzlich gezogene Zwischenräume den Platz im Minihaus zu sehr minimieren. Filigrane, teilweise auch leicht selbst zu realisierende Raumteiler aus Holz, die einen Durchblick gewähren, können eine ähnliche Wirkung wie die zuvor erwähnten Shōji hervorrufen.

Platzsparende Möglichkeiten

Nun gibt es einige Tricks, mit denen Raumteiler im Minihaus noch sinnvoller eingesetzt werden können, um die gewünschte Atmosphäre im Raum zu erreichen. Aus praktischer Sicht sollte der Raumtrenner nicht dazu führen, dass Stauraum verloren geht oder die zur Verfügung stehende Nutzfläche im Haus verkleinert wird. Aus diesem Grund werden von den Bewohnern gerne hohe und schlanke Regale gewählt, die als Raumteiler fungieren können. In ihnen bietet sich die Möglichkeit, genügend Platz für die Aufbewahrung wichtiger Gegenstände zu gewinnen. Schmale Raumteiler, wie sie beispielsweise bei moebel-eins.de zu finden sind, bieten hier die passende Lösung. Erscheint einem ein Bücher- oder CD-Regal zu unaufgeräumt, so kann dieses auch mit Boxen für die Aufbewahrung bestückt werden.

Das Büro verschwinden lassen

In fast jedem Minihaus gibt es einzelne Lebensbereiche, die sich durch einen Raumteiler gut separieren lassen: So erscheint es vielen Menschen unangenehm, wenn die unerledigte Arbeit auf dem Schreibtisch direkt vom Esstisch aus zu sehen ist. Eine kleine Nische am Rand, die genügend Platz für das Home Office bietet, ist hier eine gute Möglichkeit, um für neue Struktur zu sorgen. So fällt es am wohl verdienten Feierabend noch leichter, die Projekte endgültig bis zum nächsten Tag ruhen zu lassen und sich nicht unterbewusst die ganze Zeit damit zu beschäftigen. Fällt der optische Anreiz dazu weg, da der Schreibtisch hinter dem Raumteiler verschwunden ist, lässt sich auch dieses Vorhaben noch einfacher verwirklichen.

Fazit

Am Ende müssen Raumteiler in keinem Fall die ohnehin knapp bemessene Wohnfläche im Minihaus einschränken. Vielmehr gibt es heute praktische Lösungswege, die dazu beitragen, die eine gut strukturierte Wohnlandschaft zu schaffen. Vor diesem Hintergrund lohnt sich die Überlegung, ob auch im eigenen Minihaus Bedarf für einen solchen innenarchitektonischen Kunstgriff besteht, welcher echten Mehrwert bieten und das Leben vereinfachen könnte.


Bildquellen: RAHOUSE/pxelio.de (Bild 1), IKEA (Bild 2), Moskow Linn Architects/houzz.de (Bild 3).

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